Die Zahl 11 ist eigentlich nix besonderes. Freunde vom Karneval fiebern dem 11.11. jedes Jahr aufs neue entgegen, seit dem 19.  Jahrhundert spielt die 11 eine wichtige Rolle im Karneval. Wobei es sich um den Startschuss 11.11 um 11.11 Uhr eher um eine Schnapszahl handelt. Für Joseph Crone ist es dagegen eher eine Unglückszahl, die ihm immer wieder begegnet!

Am 11.11.2011 soll das Tor zur Unterwelt geöffnet werden und die Erde soll dem Untergang nah sein. So läuft es, wenn es nach Darren Lynn Bousman (SAW) geht. Bousman setzt überaus erfolgreich den klassischen Stil der alten Gruselschule ein. Die Inszenierung von 11.11.11 ist gekonnt umgesetzt und diverse spannende Wendungen warten auf den Zuschauer.

Die historischen Gebäude Barcelonas, die kleinen verwinkelten Gassen, in der überall das Böse warten kann, sind nahezu perfekt für dieses Grusel-Spektakel. Dazu die beeindruckende Kameraarbeit und eine fesselnde Story machen ‚Das Tor zur Hölle‘ zu einem Horrorvergnügen, was jetzt nicht total schockt, aber auf jeden Fall unterhält!

Der Autor Joseph Crone steht im Mittelpunkt der Geschichte. Nach dem tragischen Tod seiner Frau und seinem Sohn reist er nach Spanien um sich dort um seinen Bruder Samuel und seinen sterbenden Vater zu kümmern. Die Zahl 11 erscheint ihm in seiner Trauer immer wieder und lässt ihn nicht mehr los. Die Zahl 11 scheint eine Warnung aus dem Jenseits zu sein, doch Joseph Crone bemerkt dies zu spät und seine Familie sowie die gesamte Menschheit sind den Geschöpfen aus der  Unterwelt ausgeliefert. Der 11. November 2011 ist also der Anfang vom Ende…

Ein zeitloser Kampf, Gut gegen Böse, Gott gegen Teufel, Gläubige gegen Ungläubige, gut umgesetzt, spannend, hier und da vielleicht etwas langatmig, aber generell eine gute Abendunterhaltung.

 

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Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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