Faden Away fand ich ja noch witzig, so als Kunstwerk, das man einfach so in den Raum stellt, aber auf Albumlänge? Auch wenn 7 Days Of Funk recht kurzweilig ist, die knappen 34 Minuten reichen aus, um a) zu langweilen und b) zu nerven!

Die Herren Dâm-Funk und Snoopzilla ergänzen sich zwar wunderbar und passen auch stilistisch sehr gut zusammen, dennoch geht diese Hommage an die Funk-Musik gehörig nach hinten los. Vielleicht nervt auch nur Snoops aktuelle Unentschlossenheit, was Musik angeht. Wobei dieses Projekt eher zu Ihm passt, als sein letzter Ausflug in die Reggae-Gefilde!

Talk-Box und Auto-Tune mischen sich unter die Beats, die genau so wenig Abwechslung bringen, wie Snoops Weisheiten, die er unter das Volk funked! Die Musik funktioniert vielleicht in einem 68er Cadillac De Ville Convertible auf der Route 1 von San Francisco nach Long Beach, aber auch da würde ich ein gepflegtes G-Funk Album vorziehen – 7 Days Of Funk würde definitiv nach dem ersten Durchhören aus dem geöffneten Fenster fliegen!

Am besten macht Ihr Euch am 13.12.2013 selber ein Bild von 7 Days Of Funk, dann erscheint es nämlich auf CD, Vinyl und auch digital! Es wurde als das „funkigste“ Album 2013 angekündigt, leider kann ich das nicht wirklich unterschreiben!

I´ve made all kinds of different records during my career, but Dam´s sound really brought out the funk in me“, so Snoopzilla. „I needed this.“

Lassen wir mal so stehen…

Websites:

stonesthrow.com/snoopfunk
twitter.com/snoopdogg
twitter.com/damfunk

Author

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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