Gangrene • Vodka and Ayahuasca (Review)

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Das erste Album Gutter Water hat mich schon nicht zu 100 % überzeugt und auch mit dem zweiten Teil schaffen es Oh No und Alchemist nicht wirklich, mich zu packen. Ich mag ja den etwas anderen Sound und ich steh auch auf Samples, die nicht unbedingt jeder bringt, aber alles auf ein mal geht mir einfach mal auf den Sack. Vieles klingt sehr überladen und schwammig.

Aber, alles fängt mit ‚Gladiator Shit‘ ft. Kool G Rap echt gut an. Schön rugged & raw, nahezu perfekt, auch ‚Flame Throwers‘ ist ein großartiger Track, aber bei ‚Drink up‘ ft. Roc Marciano geht der Abstieg schon los. Wobei ‚Auralac Bags‘ wieder kurz aufhorchen lässt. Aber spätestens bei ‚Vodka & Ayahusca‘ fang ich an zu skippen. Würde es so, wie mit den ersten beiden Tracks, weitergehen, wäre es ein richtig geiles Album.

Aber dann prasselt alles auf einen ein, Gitarrensamples, scheppernde und dreckige Beats, Raps und manchmal noch ein kleines Sample über den ganzen Salat. Kurz gesagt, nervtötend! Mag sein, das Alchemist und Oh No diesen Film, den sie da fahren, sehr feiern und das es da auch jede Menge Menschen gibt, die das richtig geil finden, ich finde es einfach nervig und schlecht.

Beide für sich sind grandiose Künstler, aber zusammen funktioniert das irgendwie nicht.

Artist: Gangrene
Titel: Vodka & Ayahusca
VÖ: 27.01.2012
Label: Decon
CD & Vinyl

Markus

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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