Wenn auf dem neusten Album von Lupe Fiasco kein kleiner Sticker auf der Hülle wäre, auf dem Lupe Fiasco, Food and Liquor II und ein paar Track-Namen ständen, man wüsste nicht, was für ein Album man in der Hand hält. Cover Schwarz, Inlay schwarz, CD schwarz, Rückseite schwarz, alles schwarz.

Leider hat Herr Fiasco das Thema „schwarz“ nicht zu 100 % durchgezogen, die CD ist nämlich normal silber. Hätte er sich mal Blackbook von Laas Unltd. vorher besorgt, dann wäre die CD jetzt wahrscheinlich auch komplett schwarz.

Aber 70 % von Euch scheißen wohl auf die Optik der Hülle, sie haben ja das ganze als mp3 auf dem Rechner und das wichtigste ist dann halt tatsächlich das, was man auf Food and Liquor zu hören bekommt und das ist Rap-Musik vom feinsten.

Entspannter Sound, aufgemischt mit vielen Synthie-Elementen, aber auch klassisches Sample-Material (u. a. Tom Scotts Today, den auch schon Pete Rock & C.L. Smooth genutzt haben). Lupe Fiasco ist definitiv von Kanye West inspiriert, aber auch ein bisschen T.I. hört man durch, genau so wie Common. Er schmeißt einfach die Essenz in den Shaker und heraus kommt ein gelungener Cocktail aus guter Musik und intelligentem Storytelling.

Lieblingstracks? Strange Fruition, ITAL (Roses) und Audubon Ballroom. Durchweg ein Rap-Album, wo der geneigte Rap-Fan mal reinhören sollte.

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Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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