Schlakks, wer oder was ist das? Die Info-Mail sagte, dass sich Schlakks und Ihr neues Werk „Indirekte Beleuchtung“ vielseitig und unangepasst zeigen, ohne eigenbrötlerisch zu wirken. Hinter dem Bandnamen stecken die drei Köpfe Opek, Razzmatazz und eben Schlakks, die bereits seit Jahren diverse Festival-Bühnen und Clubs abgerissen haben sollen. 

Mal „laid back“ und verjazzt, mal nach vorne gehend. Mal den Funk im Gepäck, mal ein Ausflug in die basslastige Musik. Sound zum Aufspringen – und sich Fallenlassen, irgendwo zwischen Old-School und 2018.

Pressemitteilung

Ok, das alles in Kombination macht jetzt doch neugierig und ein paar Sekunden später ist das Album heruntergeladen und importiert. Play… 

Der Sound auf „Indirekte Beleuchtung ist tatsächlich herrlich entspannt und erstklassig produziert. Die Lyrics sollte man sich dann wirklich in Ruhe anhören. Hier wird der Subkultur gehuldigt, es gibt Raum für politische und gesellschaftliche Unordnungen und auch persönliches wird reflektiert.

Man kennt das, wenn man nach ausgiebiger Feierei im Nachtzug wiederfindet und Licht & Schatten der Welt an sich vorbeiziehen. Schwarz-Weiß sehen gibts hier aber nicht, Schlakks wirft ein diffuses Licht auf Zusammenhänge, Ideen und Emotionen. 

Das Ergebnis ist Rap zum zuhören, nicht testosterongesteuert, frei von irgendwelchen Cash-Car-Hood-Protzereien, Drogen werden hier auch nicht vertickt und es werden auch keine Schl@$?en gefi&%t, es ist also endlich mal wieder ein deutsches Rap-Album, das man ohne zu skippen vom Anfang bis zum Ende anhören kann, ohne sich für das, was der „Künstler“ da sagt, zu schämen. Herrlich Ehrlich und verdammt gut. 

Schlakks aus Dortmund behandelt den zwischenmenschenlichen Wahnsinn, den wir alle kennen, vielleicht kann man sich genau deswegen direkt damit identifizieren. Wer Bock darauf hat, sollte sich „Indirekte Beleuchtung“ unbedingt zulegen – ich feier dies Album wirklich und lege es euch einfach mal ans Herz. 

Releaseparty!

Am 07. September findet im FZW in Dortmund das Releasekonzert statt. Von 19.30 Uhr bis 22.30 Uhr präsentieren Schlakks die 18 Tracks des Albums – der Vorverkauf dazu läuft bereits. Entweder über www.love-your-artist.de/fzw oder an allen bekannten VVK-Stellen sowie im FZW selber könnt Ihr die Karten kaufen.  

Schlakks – Murakami (prod. von OPEK)

Pressefoto: Marco Saaber