20. September 2020
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Unterwegs mit dem Lumia 640 von Microsoft

Unterwegs mit dem Lumia 640 von Microsoft

Wenn heute jemand über Windows Phones lächelt oder gar schimpft, der hat wahrscheinlich zuletzt ein Smartphone mit Windows Mobile 6.5 in der Hand gehabt. Ich nutzte bisher ein Windows Phone 7 und seitdem hat sich so verdammt viel getan.

Apps? Genug vorhanden, also ich vermisse da nix. Ordner auf dem Homescreen? Vorhanden. Kamera? Bei den Lumias ist eine sehr gute an Board. Vernünftige Anbindung an Kalender, die Cloud (OneDrive) und Co? Absolut. Ein intuitives Handling einer sehr guten Software? Vorhanden. Ehrlich, WindowsPhone 8.1 steht nicht mehr „weit hinter“ Android oder iOS, sondern kerzengerade daneben.

Aber kommen wir zum Microsoft Lumia 640, welches mir von Microsoft zur Verfügung gestellt wurde. Ein Smartphone, dass mit etwas über 100 Euro definitiv nicht zu teuer ist. Es gibt eine Dual-SIM-Version sowie eine LTE-Version, jeweils mit 5 Zoll Display. Eine XL-Version mit einem 5,7 Zoll Display gibt es auch noch.

Optik & Verarbeitung

Optisch ähnelt es dem Vorgänger 630, es gibt bunte Akkudeckel (schwarz ist natürlich auch möglich) die absolut perfekt und plan sitzen. Hier knarzt nix. Das 640 ist etwas größer als der 4,5 Zoll große Vorgänger, aber handlich ist es dennoch!

Es fühlt sich einfach gut an, liegt gut in der Hand und wirkt absolut stabil.

Display

Mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel ist es sehr scharf und auch bei Sonnenschein noch gut ablesbar. Die von Nokia eingeführte Clear-Black-Technik sorgt für satte Schwarzwerte. Kurz gesagt, ein strahlendes, sehr angenehmes Display.

Speicher

Rund 2,9 GB bleiben vom 8 GB großen Speicher übrig, man kann den Speicher aber mit einer Micro-SD-Karte problemlos erweitern. Intern werkelt ein Vierkern-Prozessor von Qualcomm mit einer Taktung von 1,2 Gigahertz. Nicht viel, aber für meine Verhältnisse absolut ausreichend! Im Testzeitraum hatte ich keinerlei Hänger oder Ruckler.

Kamera

Die 8 Megapixel der Hauptkamera machen angenehme Bilder. Von den ehemaligen Lumia-Smartphones ist man generell besseres gewohnt, dennoch macht die Kamera des 640 sehr gute Fotos am Tag und gute Schnappschüsse bei schlechteren Lichtverhältnissen. Ich sage es immer wieder – es ist halt nur eine Smartphone-Kamera und man darf keinerlei Riesensprünge erwarten!

Testfotos (unbearbeitet)

Akku & Software

Der Akku ist ok, mit 2.500 mAh packt er es bei guter Nutzung über den Tag, Abends ist aber Tanken angesagt. Mit Windows Phone 8.1 (Update 2) ist das Lumia 640 sehr gut ausgerüstet. Man kann eine Bluetooth-Tastatur anschließen und das kleine Schmuckstück wie einen Mini-Laptop nutzen. Ein Update auf Windows 10 für Smartphones soll in diesem Jahr noch folgen.

Oben drauf gibt es noch ein Jahr Office 365 kostenlos dazu, 1 TB Onedrive-Speicher inklusive. Das ist definitiv eine sehr gute Sache! Auch positiv: 60 Minuten Skype-Telefonie pro Monat (im Wert von 69 Euro). Dann gibt es da noch eine Bild-Plus App kostenlos dazu (Wert 14,97 Euro) und das ist nahezu der einzige Kritikpunkt an diesem Smartphone. Bild… ich bitte Euch Microsoft!

Ok, einen kleinen Kritikpunkt habe ich noch. Es gibt kein USB-Datenkabel, sondern nur ein fest verbundenes Ladekabel, das etwas dünn wirkt. Hier hätte ich ein USB-Datenkabel mit Ladestation erwartet. Aber man kann nicht alles haben!

640

Fazit:

Mit dem Microsoft Lumia 640 bekommt man ein schickes Smartphone mit sehr gut funktionierendem Betriebssystem und das für einen sehr günstigen Preis. Die Verarbeitung ist top, das Display sehr gut und es lässt sich sehr gut mit diesem Telefon arbeiten. Der Klang beim telefonieren sowie beim Musik- und Videogenuss ist absolut ok – man kann einfach nicht meckern!

Ich bin ja ganz ehrlich – ich gebe es nur ungern wieder her!

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Vielen Dank an Microsoft für die Teststellung.

Geschrieben von
Markus
11 Kommentare

Markus

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.