Reingeschaut: Solo Mio

Ein gebrochenes Herz am Altar und eine Flitterwochen-Reise ganz ohne Braut: In der romantischen Komödie „Solo Mio“ wagt Kevin James den Schritt nach Italien – und findet zwischen malerischen Kulissen und überraschenden Wendungen die ganz große Liebe. Eine ergreifende Geschichte voller Gefühl, Herzschmerz und Fernweh!

Manchmal braucht es ein gebrochenes Herz, um den Weg zum wahren Glück zu finden. „Solo Mio“ ist nicht weniger als eine Liebeserklärung an das Leben, den Mut zum Neuanfang und – das muss man einfach so sagen – an die unendliche Schönheit Italiens. Wer bei Kevin James an reine Slapstick-Komödie denkt, wird hier eines Besseren belehrt: Der Film ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die Herz, Verstand und Fernweh gleichermaßen anspricht.

Die Ausgangslage trifft einen direkt mitten ins Herz: Da steht Matt (Kevin James) im schicksten Anzug am Altar, bereit für den schönsten Tag seines Lebens, nur um den absolut bittersten Moment zu erleben. Die Braut kommt nicht. Der Traum zerplatzt vor versammelter Mannschaft. Anstatt sich jedoch zu Hause im dunklen Zimmer einzuschließen, trifft er eine verrückte, fast verzweifelte Entscheidung: Er tritt das gebuchte, nicht stornierbare Honeymoon-Paket in Italien einfach allein an.

Was folgt, ist eine herrlich romantische und gleichzeitig zutiefst bewegende Odyssee. Wenn Matt als einziger Single mitten unter frisch verliebten Pärchen am romantischen Candle-Light-Dinner sitzt oder an Pärchen-Aktivitäten teilnimmt, balanciert der Film perfekt auf dem schmalen Grat zwischen berührender Melancholie und feinfühligem Humor. Kevin James liefert hier eine seiner stärksten und nahbarsten Darstellungen ab – man leidet, hofft und fühlt in jeder Sekunde mit ihm mit.

Und dann begegnet er Sophia (wundervoll und strahlend gespielt von Nicole Grimaudo). Die Chemie zwischen den beiden stimmt ab der ersten Sekunde, und durch ihre Bezauberung verwandelt sich der schmerzhafte Trip langsam in eine Reise der Heilung. Das Ganze ist eingebettet in Postkartenkulissen, die so atemberaubend inszeniert sind, dass man noch während des Abspanns am liebsten den nächsten Flug nach Italien buchen möchte. Die malerischen Gassen, das warme Licht der Abendsonne, das italienische Lebensgefühl – die visuellen Eindrucke machen schlichtweg Lust auf Urlaub und Liebe.

Gegen Ende zieht der Film noch einmal alle Register: Eine kurzfristige Wende wirft plötzlich alles wieder über den Haufen und lässt einen auf der Couch kurz den Atem anhalten. Ein Twist, den man in dieser Form nicht kommen sieht und der die Spannung noch einmal richtig anzieht. Aber seien wir ehrlich: Das wunderschöne Happy End war am Ende natürlich unvermeidlich – und genau das will man nach dieser emotionalen Reise auch sehen!

Fazit: „Solo Mio“ ist ein absolut gelungener, herzerwärmender Wohlfühlfilm mit fantastischen Bildern, toller Musik und einer Geschichte, die lange nachwirkt. Ein echter Filmliebling für alle, die an die große Liebe glauben!

Solo Mio Trailer:

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Geschrieben von Markus

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.