Reingeschaut: Schweigend steht der Wald

2. April 2023
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Schweigend steht der Wald

Der Film Schweigend steht der Wald ist die Verfilmung von Saralisa Volm des gleichnamigen Romans von Wolfram Fleischhauer und soll eine souveräne Handschrift tragen. Abgründig und Authentisch, ein düsterer, sehenswerter Thriller. Also schauen wir mal:

Worum geht es in Schweigend steht der Wald?

Als Forststudentin verschlägt es Anja Grimm (Henriette Confurius) ausgerechnet in jene entlegene Gegend im Oberpfälzer Wald, wo sie als achtjähriges Mädchen mit ihren Eltern Urlaub gemacht hat und ihr Vater spurlos verschwand. Kurz nach ihrer Ankunft passiert ein brutaler Mord. Schon bald erregt Anja mit ihrem Verdacht, dass der Täter etwas über das Schicksal ihres Vaters weiß, nicht nur bei den Dorfbewohnern Misstrauen und Feindseligkeit. Selbst die Polizei reagiert äußerst reserviert auf ihre Nachforschungen. Und als sich herausstellt, dass die junge Frau die Zeichen des Waldes lesen kann wie ein offenes Buch, mobilisieren sich Kräfte im Dorf, die scheinbar zu allem bereit sind.

Man merkt schnell, dass hier etwas nicht stimmt. Aber was das ist, bleibt vorerst ein Rätsel und ich werde hier auch nicht drauf eingehen. Das Ergebnis ist ein recht ruhiger, spannender, düsterer, sehr atmosphärischer Thriller, der mich wirklich gepackt hat.

Tolle Bildsprache, eine toll erzählte und gespielte Geschichte, denn die Schauspieler/innen Henriette Confurius, Robert Stadlober, Noha Saaverdra oder August Zirner überzeugen mich komplett. Ein starkes Regiedebüt von Saralisa Volm.

Schweigend steht der Wald Trailer:

DVD-Fakten:

Markus

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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