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Ich bin ja lange mit einem Fitness-Tracker durch die Gegend gelaufen, der konnte auch Kalenderbenachrichtigungen oder WhatsApp-Nachrichten anzeigen, das habe ich aber eher weniger genutzt. Der Gedanke zu einer Smartwatch stand schon länger im Raum und mit einem neuen Smartphone kam dann auch eine Smartwatch.

Ich habe lange hin und her überlegt, ob es eine Galaxy Watch, oder die recht neue Galaxy Watch Active 2 wird und ich habe mich am Ende für die Galaxy Watch in 46 mm entschieden.

In Zusammenarbeit mit Samsung konnte ich aber jetzt noch mal die Active 2 ein paar Tage ausprobieren und ich muss sagen, ich bin begeistert, auch wenn ich den Kauf der Galaxy Watch nicht bereue. Ich möchte hier aber jetzt auch keinen Vergleich niederschreiben, sondern einfach mal einen Blick auf die Active 2 werfen, wie sie sich so im Alltag verhält.

Active 2 – Schick!

Die Galaxy Watch Active 2 ist wirklich ein nützlicher Begleiter im Alltag, egal ob es um die Zeit, das Datum, einen Kalendereintrag oder die alltägliche Fitnessübersicht geht. Bei einem abwechslungsreichen Workout gefällt mir gut, dass die Uhr selbstständig die Leistungsdaten der unterschiedlichen Aktivitäten erfasst. Zurückgelegte Strecken inklusive.

Das schöne bei dieser doch recht sportlichen Uhr ist, dass man sie auch problemlos im Büro, bei Meetings, ja sogar zum Anzug tragen kann. Das Edelstahlgehäuse mit dem Achtleder-Armband sieht schick aus und ist, wie man es von Samsung kennt, von hoher Qualität. Je nach Geschmack, Lust, Laune und Anlass kann man schnell das Zifferblatt und/oder das Armband tauschen, so dass die Uhr immer zum entsprechenden Anlass perfekt aussieht. 

Ich finde bei der Galaxy Watch die Lünette sehr angenehm und gut zum navigieren innerhalb der Software, die Galaxy Watch Active 2 hat die weltweit erste digitale Lünette und ich war erst etwas skeptisch, aber die digitale funktioniert genau so gut wie die reguläre Lünette bei der Galaxy Watch. Streicht man mit der Fingerspitze über den Rand des Displays, kann man problemlos durch Menüeinträge, Funktionslisten und Texten blättern. Absolut gelungen. 

Mir gefällt das edle und doch minimalistische Design der Watch Active 2 sehr gut. Das nahezu  Rahmenlose Display (wahlweise in 1,2“ bzw. 1,4“) ist gestochen scharf und lässt sich auch bei  starker Sonneneinstrahlung gut ablesen. Dank dem Corning Gorilla Glass DX+ ist das Display sehr gut geschützt – ich empfehle aber dennoch ein Schutzglass oder eine Schutzhülle, es wäre doch schade, wenn die Uhr bei Aktivitäten hässliche Kratzer abbekommt. 

Das Gewicht ist mit 37 bzw. 44 Gramm sehr angenehm, man spürt die Uhr im Alltag quasi nicht. Ich habe mich immer wieder dabei ertappt, dass man nachschaut, ob sie nicht weg ist.  Die Bedienung ist, wie gewohnt, absolut intuitiv. Will man eine längere Nachricht lesen, streicht man einfach im Uhrzeigersinn am gewölbten Rand der Smartwatch entlang. Die Uhr reagiert schnell und flüssig, hier hakt oder ruckelt nichts. Natürlich kann man die Galaxy Watch Active 2 auch über die beiden altbekannten Tasten bedienen. 

Sport

Fürs Workout schnell ein paar Songs auf der Uhr speichern? Kein Problem. Man kann die Uhr problemlos mit Bluetooth-Kopfhörern koppeln. Nutzer von Spotify-Premium können sogar ganze Playlisten übertragen und offline ohne Smartphone genießen. Die mir vorliegende LTE-Version kann sogar Musik aus dem Mobilfunknetz streamen, man kann Nachrichten austauschen und Anrufe führen, ohne das Smartphone dabei zu haben. Das sind ganz neue Freiheiten! 

Die Galaxy Watch Active 2 erkennt sieben typische sportliche Aktivitäten automatisch. Laufen, Gehen, Radfahren, Rudern, aber auch Ellipsentrainer und dynamische Workouts bzw. Schwimmen werden automatisch erkannt. Natürlich könnt Ihr auch diverse In- bzw. Outdoor-Trainings manuell starten.  Ihr habt ein bestimmtes Trainingsziel? Kein Problem für die Galaxy Watch Active 2.

Der Lauf-Couch stellt vor Laufbeginn mehr als 10 verschiedene Laufarten zur Auswahl und schlägt  während des Laufs visuell und akustisch Anpassungen der Geschwindigkeit vor, so dass man immer im richtigen Pulsbereich läuft.  Auch im Fitnessstudio besteht die Möglichkeit, bestimmte Daten von den Trainingsgeräten an die Uhr zu übermitteln, moderne Geräte sind hierzu mittlerweile in der Lage, sprecht einfach mal Eure Trainer im Gym an. 

Puls / Meditation

Pulsmessung ist im Sport immer wichtig, aber auch im Alltag macht es Sinn, ab und an mal runter zu kommen und sich zu entspannen. Ein großer Sensor mit acht Fotodioden überwacht den Puls zuverlässig beim Sport und (wenn gewünscht) auch regelmäßig im allgemeinen Tagesverlauf. Zwischendurch mal durchatmen? Geht. Dank dem Stresstest und dem anschließenden „Durchatmen“, wie ich es immer nenne. Eine gute Sache, die einen oft mal wieder zu etwas ruhe im stressigen Alltag kommen lässt. 

Mit diversen Apps kann man die Uhr auch zum Meditatonspartner machen. Zum Beispiel bietet die Calm-App diverse Meditationsprogramme und die Uhr unterstütz einen bei der Durchführung. Mit der Assistenzfunktion erinnert die Uhr (wenn man es will) abends an die Meditation.  In Verbindung mit Bixby, dem Sprachassistenten von Samsung, kann man Erinnerungen planen, Fragen stellen und vieles mehr. Fantastisch, wie ich finde. 

Schlafen

Und Nachts wird die Uhr zum Schlaftracker, zeichnet neben der Länge des Schlafes auch Bewegungen und Wachphasen auf. Man kann dann morgens in der Samsung Health App das Schlafprotokoll einsehen. Die Uhr erkennt vier verschiedene Schlafphasen und man kann leicht erkennen, ob man vielleicht mal früher oder später ins Bett gehen sollte und wann die perfekte Aufstehest ist. So kann man die Qualität des Schlafes erheblich verbessern. Dank hoher Effizienz des Schlaftrackers ist der nächtliche Akkuverbrauch gering. 

Akku

Apropos Akku – dies ist für mich, der die Laufzeit der Galaxy Watch gewohnt ist, die bei mir locker 4 1/2 Tage durchhält, der einzige winzig kleine Kritikpunkt. Etwas über 2 Tage kam ich bei normaler Nutzung (Puls, Mails, Kalender, WhatsApp) hin. Das Display hatte ich dazu nicht dauerhaft an, lediglich die Touch to Wakeup-Funktion war eingeschaltet. Die Laufzeit ist natürlich, wenn man sich Mitbewerber ansieht, dennoch sehr gut, aber entspannte 4 Tage gefallen mir schlichtweg besser. Aber das ist jetzt wieder mal jammern auf hohem Niveau. 

Active 2 – Samsung Galaxy

Fazit: 

Mir gefällt die Watch Active 2 wirklich extrem gut und ich schicke sie tatsächlich nur ungern wieder zurück, denn sie hat mir im Testzeitraum sehr gute Dienste geleistet und ist auf jeden Fall eine sportliche und sehr schicke Alternative zur Galaxy Watch. Da hat Samsung auf jeden Fall wieder mal eine sehr gute Smartwatch auf den Markt geworfen. Man darf auf die Dinge, die da in Zukunft kommen, auf jeden Fall gespannt sein. 

Ein paar kleine Fakten am Schluss: 

Arbeitsspeicher: 1,5 GB
Interner Speicher: 4 GB
Konnektivität: LTE, Bluetooth 5.0, Wifi, NFC, A-GPS, GLONASS/Galileo
Sensoren: Beschleunigungssensor, Lagesensor, Barometrischer Höhenmesser, Umgebungslichtsensor, plethysmographischer Pulssensor mit 8 Fotodioden
Es gibt: Aktivitätsaufzeichung, Schwimmtraining, Schlafqualitätsmessung und Stressmanagement sowie Sturzerkennung
Schutzklassen: 5 ATM, IP68
Kompatibilität: Android 5.0 mit mind. 1,5 GB RAM, iPhone 5 oder neuere Modelle mit iOS 9.0 oder höher
Abmessungen / Gewicht: 44 x 44 x 10,9 mm (44 gr.) / 40 x 40 x 10,9 mm (37 gr.)
Farben: Gehäuse in silber, schwarz oder gold / Armband in schwarz oder braun (44 mm), schwarz oder pink (40 mm). 

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Vielen Dank an Samsung, dass ich die Uhr testen durfte. Mir hat das viel Spaß gemacht und meine Meinung wurde durch die kostenlose Leihstellung auf keinen Fall beeinflusst. Wenn mir was nicht gefällt, schreibe ich das auch genau so auf – Stammleser wissen dies!

Author

Vater, Fotograf, DJ, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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