Ich musste ja erst mal lachen. Dieses Cover – was für ein Verbrechen. Hässlich, bunt, mit Glanzpapier. Aber es fällt auf und erfüllt damit wohl seinen Zweck. Vielleicht sind die Käufer dieser “Musik” nicht nur halb taub, sondern auch blind. Wer weiß?

Über Geschmack lässt sich ja grundsätzlich streiten, aber eine Mischung aus ganz viel Pop, Dubstep, Trap, etwas, das an R´n´B entfernt erinnern könnte sowie etwas Hip Hop, das ganze mit belanglosem BlaBla,  lässt Fragezeichen über meinem Kopf aufpoppen. Ich stell mir grad eine Bühnenperformance bei irgendeinem großen und wichtigen Musik-Event vor, ähnlich bunt, verrückt, verstörend, hässlich…

Wer also dieses Gejaller von Chris Brown, das scheinbar 100 mal durch irgendwelche Converter gejagt wurde, ertragen kann, bitteschön, ich finde es traurig, das so jemand als R´n´B Künstler betitelt wird. Auch Tyga… ja, er kann wohl rappen, aber viel Herzblut ist bei beiden nicht vorhanden.

Die Tracks werden von zig Leuten geschrieben und produziert, eingesungen und gerappt, mit dem Computer werden alle Fehler beseitigt und schiefe Töne dank Auto-Tune glatt gebügelt. Die 16 Beats, die nahezu alle aus der Feder von DJ Mustard stammen könnten und vollgestopft mit Synthis, Plastik-Sounds und Handclaps sind, langweilen mich!

Aber Hauptsache das Ding ist schnell produziert und verkauft sich wie geschnitten Brot!

„Fan Of A Fan“ von Chris Brown & Tyga ist wohl das schlimmste, was ich in diesem Jahr hören musste – mit dürfen hat das nämlich nix mehr zu tun. Kein Spaß, diese „Musik“ ist nix anderes als lächerlicher Scheiß und sie hat mit „R´n´B“ überhaupt nix zu tun.

Was sagt Ihr zum Album? Bin auf Eure Meinung gespannt.

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Vater, Fotograf, DJ, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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