Reingelesen: The Witcher Ronin

Der Hexer Geralt als Herrenloser Samurai in Japan
(Von Rafał Jaki & Hataya)
2. Juli 2023
1 Minute Lesezeit
965 mal gelesen

Das erste, was bei The Witcher Ronin auffällt, ist die Art und Weise, wie man es liest. Klassisch, von rechts nach links, bzw. von hinten nach vorne. Es ist der erste Witcher-Band im Manga-Stil von Rafał Jaki (Cyberpunk Edgerunners) und Hataya (Neko no Matasaburou) und lässt die Legende der Fantasy-Ikone aus Büchern, Comics, Videogames sowie Streaming mit den Mythen und Monstern des feudalen Japan verschmelzen.

Klappentext The Witcher Ronin:

In dieser Neuinterpretation des Witcher-Franchise ist der Hexer Geralt nicht nur ein berüchtigter Monsterjäger und verhasster Freak, sondern auch ein Ronin – ein herrenloser Samurai. Der desillusionierte Schwertkämpfer wandert durch ein feudal-fantastisches Japan, wo er immer wieder zwischen gierige Menschen und gefährliche Kreaturen gerät. Dabei scheren ihn all die Leute, Geister, Bestien und Dämonen gar nicht. Geralt sucht einzig und allein nach der für ihn schicksalhaften Frau im Schnee…

Der Stil des Hardcover-Buches ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, die sehr einfache Art und Weise der oft blassen Zeichnungen wirkt erst plump und grob, man kann aber durchaus Emotionen in den Gesichtern erkennen.

Die Geschichte ist einfach: Geralt ist auf der Suche nach Ciri, welche anscheinend verschleppt ist, und muss auf dem Weg dahin allerlei Monster töten. Manches erinnert an die Spiele. Geralt muss erst eine „Quest“ für jemanden erfüllen und Monster erledigen, um entsprechende Hinweise zu erhalten, die ihn weiter bringen.

Was mir sehr gut gefällt, sind die einzelnen Hintergründe zu Kappa (Flussgeister), Tatsu (Drachen), Tengu (Himmelshunde), Yuki-Onna (Schneefrauen), Sarugami (Affengötter), Yamanba (Berghexen), Yukinko (Schneekinder) und Nekomata (doppelt geschweifte Katze) und deren Verbindungen in der Geschichte.

Ich finde das neue Abenteuer der Fantasy-Ikone aus den Games und der Netflix-Serie wirklich gelungen und ich denke mal, dass mir dies Buch schnell vom Sohnemann entwendet wird, der schon jetzt sehr tief im Manga-Universum steckt…

Generell ist dies Buch eher was für echte Witcher-Fans, durch den wenigen Text fällt es Neuankömmlingen eher schwer, einzutauchen. Aber es gibt ja genug Quellen, um sich im Vorfeld zu informieren.

Man darf auf jeden Fall auf die kommenden Bände gespannt sein…

The Witcher Ronin Fakten

Verlag:Panini
Zeichner:Hataya
Autor:Rafał Jaki
Zielgruppe:Erwachsene, Young Adult
Charaktere:Geralt von Riva
Format:Hardcover
Genre:Fantasy
Kategorie:Manga
Marke:The Witcher
Seitenzahl:124
Storys:The Witcher: Ronin
Thema:Games, TV und Film

Markus

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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