Reingeschaut: The King Of Staten Island

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The King Of Staten Island
The King Of Staten Island

Wenn sich ein bedeutender Regisseur für Komödien ( Judd Apatow) mit einem Saturday Night Live Standup-Komiker zusammentut, könnte man davon ausgehen, das man mit The King Of Staten Island eine extrem witzige Komödie vorgesetzt bekommt. Das witzige an der ganzen Sache ist aber, dass es sich hier eher um ein einfühlsames und irgendwie trauriges Drama handelt. Zudem ist die Geschichte vom realen Leben des Hauptdarstellers Pete Davidson dezent beeinflusst, was das ganze immer wieder und vor allen in den entscheidenen Momenten komisch und vor allem herzerwärmend ist.

Worum geht es genau?

Scott lebt mit Mitte Zwanzig immer noch bei seiner heillos überforderten Mom in Staten Island und lässt sich ziellos durchs Leben treiben, ohne jemals Verantwortung für seine Taten zu übernehmen: Sein Vater ist als Feuerwehrmann bei einem Einsatz gestorben – Scott hat dessen Tod immer noch nicht überwunden. Er muss sich dann aber der Realität stellen, als sich seine Mutter neu verliebt, ausgerechnet in einen Feuerwehrmann, der Scotts Vater gut kannte.

Es wird in der Filmbeschreibung nicht wirklich viel verraten, aber man bekommt unterm Strich ein Drama mit einem dezenten Kiffer-Komödien-Background. Es geht eigentlich um eine ganz arme Wurst (Scott) der sein Leben so gar nicht auf die Kette bekommt. Doch als seine Mom endlich wieder zu leben und vor allem zu lieben anfängt, geht es bei Scott erst so richtig los…

Stellenweise ist der Film anstrengend, etwas wie Kaugummi, dann wieder begeistert er total und haut sogar den einen oder anderen Gag heraus, man ist hin und hergerissen. Am Ende ist e aber ein Film, der für einen unterhaltsamen Abend sorgt. Man muss nur dranbleiben!

Vorhin habe ich erwähnt, das der Film dezent vom wahren Leben von Pete Davidson beeinflusst wurde. Der Vater von Pete war nämlich auch Feuerwehrmann und ist bei den Rettungseinsätzen nach den Anschlägen am 11. September ums Leben gekommen. Pete Davidson hat lange unter Depressionen gelitten und fand lange nicht den richtigen Platz im Leben. Wie auch Scott (der Name von Petes Vater war auch Scott) lebte er lange im Keller seiner Mutter und verbrachte seine Zeit mit kiffen.

The King Of Staten Island kann man sich gut anschauen, vor allem wegen Action Bronson in einer kleinen, blutigen Gastrolle.

The King Of Staten Island Trailer:

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DVD-Fakten:

Darsteller : Pete Davidson, Bel Powley, Marisa Tomei, Bill Burr, Steve Buscemi, Lou Wilson
Seitenverhältnis : 2.39:1
Alterseinstufung : Freigegeben ab 12 Jahren
Medienformat : Dolby, PAL, Breitbild
Laufzeit : 2 Stunden und 11 Minuten
Erscheinungstermin : 5. November 2020
Untertitel: : Deutsch, Englisch, Griechisch, Türkisch
Sprache, : Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Studio : Universal Pictures Germany GmbH

Bilder © Universal Studios. Alle Rechte vorbehalten.

Markus

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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