Reingehört: Homeboy Sandman – Don´t Feed The Monster

/
448 mal gelesen
3 Minuten Lesezeit

Auf Homeboy Sandman muss man sich einlassen, auch meine Meinung zu Ihm war bisher mal so, mal so, teilweise liefert er richtig gutes Zeug ab, dann wieder langweilt er mich eher, als dass er mich begeistert. Aber das ist jetzt auch schon 6 bzw. 8 Jahre her… Ich höre nach wie vor gerne Musik und lasse mich auf Künstler ein und so macht mich das Album Don´t Feed The Monster von Homeboy Sandman natürlich neugierig.

In Zusammenarbeit mit Quelle Chris, einem MC und Produzenten, liefert er laut Pressemitteilung sein berührendstes und verwundbarstes Album ab. Raptechnisch muss er nichts mehr beweisen, der MC aus Queens (NY) ist tief mit der Hip Hop Kultur verbunden, was man in seinem Reimstil deutlich hört. Ehrlich, respektvoll, er ist einfach er selbst und verstellt sich nicht.

Einen Künstler wie Homeboy Sandman gibt es nicht oft, das weiß auch Albumproduzent und Gast-Vokalist Quelle Chris, der bereits mehrere, von der Presse hochgelobte Alben (Guns, Innocent Country 2 oder Everything´s Fine) veröffentlicht hat. Er weiß zudem, das Worte, Klänge und Rhythmen eine gewisse Magie oder auch Zauberkraft haben und das hört man auf diesem Album definitiv.

Es zieht einen in seinen Bann, so wunderbare, ganz entspannte Tracks wie Stress zum Beispiel überzeugen mich persönlich auf ganzer Linie. Wahre Worte, ein abstrakter und doch gradliniger, minimalistischer Beat, fertig ist ein wunderbarer Rap-Track. Aber auch die neuste Singleauskopplung Trauma ist ein fantastischer Track, der mich stark an das erste Handsome Boy Modeling School Album erinnert.

Homeboy Sandman – Trauma (prod. Quelle Chris)

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iSG9tZWJveSBTYW5kbWFuIChwcm9kLiBRdWVsbGUgQ2hyaXMpIC0gVHJhdW1hIChPZmZpY2lhbCBWaWRlbykiIHdpZHRoPSIxMTcwIiBoZWlnaHQ9IjY1OCIgc3JjPSJodHRwczovL3d3dy55b3V0dWJlLW5vY29va2llLmNvbS9lbWJlZC9CUmU3SGZHUGRtTT9mZWF0dXJlPW9lbWJlZCIgZnJhbWVib3JkZXI9IjAiIGFsbG93PSJhY2NlbGVyb21ldGVyOyBhdXRvcGxheTsgY2xpcGJvYXJkLXdyaXRlOyBlbmNyeXB0ZWQtbWVkaWE7IGd5cm9zY29wZTsgcGljdHVyZS1pbi1waWN0dXJlIiBhbGxvd2Z1bGxzY3JlZW4+PC9pZnJhbWU+

Nach Jahren des Schaffens schafft es Homeboy Sandman noch immer, ganz tief in seine eigene Kunst einzutauchen und dass die Chemie zwischen Produzent und MC stimmte, hört man auf gesamter Albumlänge.

Wir wollten dabei Wachstum projizieren, und keinen Rückschritt. Und dabei vorsichtig sein, das Monster nicht zu füttern.

Quelle über die Mission des Albums

Es ist ja schon öfters mal vorgekommen, dass sich zwei Ausnahmetalente zusammentun und gemeinsam ein Album machen, das es in sich hat. Dont Feed The Monster ist so ein Album. Minimaler und experimenteller Sound gepaart mit einem großartigem MC. Großartig!

Klare Empfehlung von mir!

Album-Links gibt es hier >>>

Artist: Homeboy Sandman
Album: “Don’t Feed The Monster”
Label: Mello Music Group
VÖ: 16. Oktober 2020

Markus

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

Aktuelles aus der Kategorie Entertainment