Reingeschaut: Afterburn

Afterburn, kurz gesagt: Ein Endzeit-Action-Movie mit Comic-Charme und Videospiel-Vibe. Mit Afterburn bekommt Ihr eine energetische und visuell beeindruckende Achterbahnfahrt, die ihre postapokalyptische Kulisse mit einem herrlich überzogenen, comicartigen Setting auflädt. Wer nach einem tiefgründigen Weltende-Drama sucht, ist hier fehl am Platz. Wer jedoch ein rasantes B-Movie-Spektakel mit deutlichen Anklängen an Mad Max und die glorreichen Zeiten der Videospiel-Action sucht, wird hervorragend unterhalten.

Ein Endzeit-Szenario mit Style! Die Welt nach der Sonneneruption ist ein visuelles Fest für Fans dystopischer Szenarien. Afterburn zelebriert sein Endzeit-Chaos mit stylisch-roher Ästhetik und einer Welt, die sofort an das gesetzlose Ödland aus Mad Max erinnert. Die Fahrzeuge sind aufgemotzt, die Schurken sind herrlich überzeichnete Warlords (z.B. Kristofer Hivju als General Volkov) und die Schauplätze wirken wie direkt aus einem postapokalyptischen Rollenspiel entsprungen. Richtig gut!

Action im “Arcade”-Modus! Was Afterburn besonders auszeichnet, ist sein unverblümter Fokus auf die Action. Der Film nimmt sich selbst nicht zu ernst und serviert einen Non-Stop-Flow von Schießereien, Faustkämpfen und Explosionen, die oft die geradlinige, auf den Punkt gebrachte Choreografie eines Arcade-Spiels besitzen. Hauptdarsteller Dave Bautista verkörpert Söldner Jake mit der stoischen Präsenz eines Videospiel-Helden der alten Schule, der sich von einem Missionsziel zum nächsten kämpft. Es ist diese bewusste Übertreibung und die geradlinige Schatzsuche-Struktur (die Suche nach der Mona Lisa!), die dem Film seinen besonderen, unterhaltsamen Reiz verleiht.

Skurrile Charaktere und rohe Energie. Die Nebenfiguren, allen voran Samuel L. Jackson als exzentrischer, selbsternannter “König”, sind ein weiteres Highlight. Sie tragen zur skurrilen Atmosphäre bei und zementieren das Gefühl, sich in einer grafischen Novelle zu befinden, die zum Leben erweckt wurde.

Fazit: Afterburn ist ein unkomplizierter, knallharter Action-Reißer, der seine B-Movie-Wurzeln stolz zur Schau stellt. Er liefert ein reines Adrenalin-Vehikel und einen nostalgischen Trip in eine Zeit, in der Actionfilme vor allem eins sein wollten: unterhaltsam, laut und kompromisslos. Wer genau das sucht und sich auf den hochstilisierten, trashigen Spaß einlässt, wird seine 105 Minuten keine Sekunde bereuen.

Afterburn Trailer:

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Kategorien: Entertainment, Reingeschaut

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