Science Fiction Filme sind ja irgendwie immer gleich. Welt soll zerstört werden, Welt ist zerstört worden, Astronauten finden auf einem Planeten eine Lebensform und werden angegriffen, die Welt wird von Ausserirdischen angegriffen, alles wiederholt sich ständig. Langweilig wird das (meist) nicht, da die Umsetzung der Filme oft so gut ist, das man sich immer wieder für solche Filme begeistern kann.

Die Geschichte von Sternenkrieger ist schnell erzählt. Die Erde wurde langsam unbewohnbar, also fliehen ausgesuchte Menschen in insgesamt 7 Raumschiffen von Ihrem Heimatplaneten, um irgendwo im Weltall einen neuen, bewohnbaren Planeten zu finden. Jahrzehnte danach stößt ein Spähtrupp auf einen erdähnlichen Planeten, doch der Transporter zerschellt in einem Meteoritenschauer und die Überlebenden werden von Aliens verschleppt, scheinbar sehen diese die „Eindringlinge“ als Nahrung an.

Kate, eine Überlebende, kann aus der Höhle eines Aliens fliehen und ist nun auf sich alleine gestellt. Auf die Hilfe menschenähnlicher Bewohner, die auch auf dem Planeten leben, kann sie nicht hoffen, die sehen alles und jeden als Feind an, der nicht zu Ihrem Stamm gehört. Doch dann trifft sie auf einen Krieger, der auf der Suche nach seiner Tochter ist und Kate gegenüber „freundlich“ ist….

Das sie sich auf dem Planeten befinden, den sie vor Jahrzehnten verlassen haben, ahnt man als zuschauer ziemlich schnell, wenn man es über die wirklich lächerlichen Anfangsszenen geschafft hat. Wie billig wurde dieser Film bitte produziert? Da hat jede RTL-Produktion mehr Stil! Die Laserstrahlen in den ersten Szenen sind sowas an lächerlich, auch die Explosionen und Feuer-Raketen im laufe des Films sehen einfach unecht aus. Reingeschnitten, klar, aber dann eben so, das man merkt, das sie reingeschnitten wurden. Das hätte man auch anders lösen können.

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Die Kampfszenen, gerade von der Hauptdarstellerin Danielle Chuchran, sind großartig. Man merkt, das reiten uns schießen zu den Hobbys der Athletin zählen. Außerdem liebt sie es, alle Ihre Stunts und Kampfszenen selber zu machen.

Nichts desto trotz ist Sternenkrieer – Survivor nichts halbes und nichts ganzes. Die Story plätschert so dahin, richtig Spannung kommt phasenweise auf, geht aber so schnell, das man sich gar nicht richtig reinsteigern kann. Wenigstens sind die Landschaftsaufnahmen wunderschön, gedreht wurde der Film größtenteils in der kargen und zerklüfteten Gegend von Utah.

[yellow_box]Fakten:
Genre: Sci-Fi
Laufzeit: 90 Minuten
FSK: 16 Jahre
Bildformat: 1.78:1 / 16:9
Ton: Deutsch Dolby Digital 5.1 / Englisch Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch
Extras. Behind the Scenes, Outtakes, Trailer[/yellow_box]

Author

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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