Grace Jones – Bloodlight & Bami (Reingeschaut)

Ich muss gestehen, bislang habe ich mich mit Grace Jones nicht wirklich beschäftigt, bin aber an Biografien oder Künstler-Dokus immer interessiert. Für Bloodlight & Bami hat die Dokumentarfilmerin und Regiseurin Sophie Fiennes Grace Jones über Jahre begleitet, in denen die Künstlerin zwischen großen Bühnen und ihrer Heimat Jamaika hin und her pendelte. So entstanden schöne Bilder und tiefe Einblicke in das Leben der extravaganten Ikone.

Klappentext / Worum geht es?

Grace Jones lebt ganz im Hier und Jetzt. Ihrer Vergangenheit als Model und Disco-Diva der 80er und 90er Jahre trauert sie nicht nach. Die fast 70jährige ist eine unglaublich jung gebliebene, extravagante Bühnenkünstlerin, die zwischen Auftritten auf der ganzen Welt und ihrer jamaikanischen Heimat pendelt.

In 116 Minuten bekommt man viele Eindrücke, privat als Mensch sowie auch als professionelle Künstlerin ist Grace Jones besonders und der Begriff Extravagant trifft es schon sehr gut. Der Film zeigt viel und nichts. Hier wird nichts enthüllt oder erklärt, es werden „nur“ Einblicke geschaffen.

Szenenbilder:

Leider ist die Bild- und Tonqualität – zumindest bei den privaten Aufnahmen – recht schlecht, was schade ist. Stellenweise waren die Eindrücke recht langatmig und somit auch langweilig. Aber längere Telefonate über verspätete Alben oder nicht erschienene Musiker gehören genau so dazu, wie viele Konzertaufnahmen. Wir sehen Grace Jones, eine schillernde Person die sich auf der Bühne wohlfühlt.

Bloodlight & Bami ist definitiv etwas für Fans von Grace Jones. Mich hat es diesmal leider nicht gepackt, weder musikalisch, noch filmisch oder aufgrund der Inhalte. 

Trailer:

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BlueRay-Fakten:

Darsteller: Grace Jones
Regisseur(e): Sophie Fiennes
Untertitel: Deutsch
Region: Region B/2
Bildseitenformat: 16:9 – 1.77:1
Anzahl Disks: 1
FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Studio: Alive – Vertrieb und Marketing/DVD
Erscheinungstermin: 9. März 2018
Produktionsjahr: 2017
Spieldauer: 116 Minuten

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Grace Jones – Info:

Grace Jones kommt am 19. Mai 1948 als Pfarrerstochter in Spanish Town auf Jamaika zur Welt, wächst jedoch in den Vereinigten Staaten auf. Nachdem sie in Syracuse im Bundesstaat New York die Schule besucht, studiert sie dort auch Schauspielerei. Aber erst der Umzug nach Paris bringt sie weiter voran. Sie landet nach Model-Engagements auf den Titelseiten diverser Hochglanz-Magazine. Ihre vorgelebte Coolness macht sie mysteriös.

Sie ist bekannt für ihre extravagante Kleidung und ausgefallenen Auftritte. Ihr gestyltes, androgynes und betont unterkühltes Image ist bedeutender Bestandteil der Bühnenperson Grace Jones. Durch ihr Spiel mit den Geschlechterrollen wurde sie im Umfeld des Studio 54 zu einem Idol der schwulen Gemeinschaft. In der ersten Hälfte der 1980er Jahre wurde sie mit der „One Man Show“ zur Stilikone.

Tom Moulton spricht sie daraufhin an, es doch einmal mit Gesang zu versuchen. Mit ihm zusammen nimmt Grace „Portfolio“ auf, das stark vom damaligen Disco-Sound geprägt ist. Zwei weitere Alben („Fame“, „Muse“) erscheinen ’78 und ’79, bringen die Dame aber nicht entscheidend voran. Erst als sie sich die Dienste ihrer Landsleute Sly & Robbie sichert, geht es auch kommerziell steil bergauf, insbesondere mit dem 1981er Meisterwerk „Nightclubbing“. Auch ihre Gewohnheit, bekanntere Songs zu covern, geht in die nächste Runde. Dann wendet sie sich vom reinen Discoklang ab und tendiert neu Richtung New Wave.

Nach dem etwas enttäuschenden „Living My Life», legt Jones erst einmal eine Pause vom Musikgeschäft ein und widmet sich der Schauspielerei. An der Seite von Arnold Schwarzenegger tritt sie in „Conan Der Barbar“ auf und spielt das Bond-Girl Mayday in „Im Angesicht Des Todes“. Die Rollen legen sie auf stereotype Charakter fest, die nur das Image transportieren, das sie bis dato ohnehin pflegt.

Deshalb wendet sie sich von Hollywood ab und tut sich mit Starproduzent Trevor Horn (Yes, Frankie Goes To Hollywood, Tom Jones, Paul McCartney, Pet Shop Boys, Rod Stewart, Tina Turner) zusammen, der ihr „Slave To The Rhythm“ auf den Leib schneidert. Mit dem gleichnamigen Titelsong stanzt sie ihren Namen für alle Ewigkeiten ins Buch der Musikgeschichte. Das Album toppt alle ihre vorhergehenden Erfolge und machen Grace Jones zum international geachteten Superstar mit millionenfach verkauften Platten. Mit dem 1989 erscheinenden „Bulletproof Heart“ scheint die Zeit für Grace Jones dann vorbei zu sein.

Ende 2006 kommen ihre Fans bei Live-Darbietungen in den Genuss von neuem Material. Unter der Mithilfe ihrer alten Kumpels Sly & Robbie sowie u.a. Brian Eno und Tricky nimmt sie ein neues Album auf, das 2008 unter dem Namen „Hurricane“ erscheint.

Auf einmal ist Grace wieder im Rampenlicht und man fragt sich unwillkürlich, wie man all die Jahre ohne ihre starke Präsenz hat auskommen können. Sie bleibt eben eine Marke für sich.[/yellow_box]

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Vater, Fotograf, DJ, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen.

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