Wenn Roland Emmerich im Regiestuhl saß, kommt hier meist etwas großes bei rum. Independence Day, The Day After Tomorrow, Godzilla, White House Down oder Stargate sind auch heute noch fantastische Filme und mit Midway – Für die Freiheit hat sich Emmerich wieder einen Film geschnappt, der quasi danach schreit, monumental umgesetzt zu werden.

Worum geht es?

Pazifik, 4. bis 7. Juni 1942: Demokratie und Freiheit stehen auf dem Spiel, als es nach dem Angriff auf Pearl Harbor bei den abgelegenen Midwayinseln zu einem entscheidenden Aufeinandertreffen kommt, bei dem die zahlenmäßig geschwächte US-amerikanische Marine und Luftwaffe allen Widrigkeiten trotzt, um sich einem in jeder Hinsicht überlegenen Gegner zu stellen. Mit Mut, außergewöhnlicher Entschlossenheit und historisch beispielloser Gefechtskunst konfrontieren sie die Kaiserliche Japanische Marine in einer atemberaubenden Luft- und Seeschlacht, die den entscheidenden Wendepunkt des Pazifikkrieges einleiten soll…

Im Netz liest man eher negative Kritik zu dem Film, ich hingegen fand ihn sehr gut gemacht, die einzelnen Kampfszenen sind sehr gut umgesetzt und das gesamte Setting finde ich absolut gelungen, auch wenn (natürlich) der Großteil am Computer entstanden ist. Dazu widmet sich der Film, neben den Kampf- und Kriegsszenen, auch Hintergrundgeschichten wie die des Geheimdienstes, der in äußerst komplexer Kleinarbeit die Absichten des Feines dechiffrieren.

Der Angriff auf Pearl Harbor vom 7. Dezember 1941 ist in der amerikanischen Geschichte tief verankert, die Schlacht um Midway ist zwar geschichtlich da, ist aber historisch gesehen nicht so tief verankert, wie eben Pearl Harbor. Emmerichs Film beginnt zwar auch mit Pearl Harbor, kümmert sich aber dann mehr um die Schlacht um Midway.

Schauspielerisch glänzen Woody Harrelson und Dennis Quaid auf ganzer Linie, aber auch Ed Skrein, Patrick Wilson, Luke Evans, Aaron Eckhart, Nick Jonas und Mandy Moore begeistern mich. Kurzum – ich fand Midway – Für die Ewigkeit sehr gut umgesetzt, es gibt viele geschichtliche Informationen, eine gelungene Action und das ganze verpackt in einer Story, die auf Erzählungen beruht. Man kann für sowas nicht jeden Begeistern und die Meinungen gehen bei diesem Film stark auseinander, mir hat er gut gefallen und somit kann ich Euch den Film nur empfehlen.

Trailer:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iTUlEV0FZIFRyYWlsZXIgR2VybWFuIERldXRzY2ggKDIwMTkpIiB3aWR0aD0iNzcwIiBoZWlnaHQ9IjQzMyIgc3JjPSJodHRwczovL3d3dy55b3V0dWJlLW5vY29va2llLmNvbS9lbWJlZC9MaVd0VFVpUTJMdz9mZWF0dXJlPW9lbWJlZCIgZnJhbWVib3JkZXI9IjAiIGFsbG93PSJhY2NlbGVyb21ldGVyOyBhdXRvcGxheTsgZW5jcnlwdGVkLW1lZGlhOyBneXJvc2NvcGU7IHBpY3R1cmUtaW4tcGljdHVyZSIgYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuPjwvaWZyYW1lPg==

Bluray-Fakten:

Darsteller: Nick Jonas, Ed Skrein, Dennis Quaid, Woody Harrelson, Luke Evans
Regisseur(e): Roland Emmerich
Format: Breitbild
Untertitel: Deutsch, Englisch
Region: Region B/2
Bildseitenformat: 16:9 – 2.40:1
Anzahl Disks: 1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: LEONINE
Erscheinungstermin: 20. März 2020
Produktionsjahr: 2019
Spieldauer: 140 Minuten

Author

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

Write A Comment