Doch, ich mag Zombie-Filme. Shaun of the Dead, Zomieland, Resident Evil oder auch zuletzt Operation Overlord, erstklassige Kinounterhaltung. Dass es aber auch anders geht, hat damals zum Beispiel Navy Seals vs. Zombies gezeigt. Hirnloser (wobei das bei Zombie-Filmen gut passt) Quatsch, der – so habe ich es geglaubt – nicht zu toppen sei.

Aber doch, auch der Film Navy Seals vs. Zombies konnte noch überboten werden. Redcon-1 wollte ich bereits nach 20 Minuten ausschalten, habe es aber dann doch noch etwas länger ausgehalten. Aber der Reihe nach.

Worum geht es?

In England ist eine gefährliche Epidemie ausgebrochen. Große Teile des Südens des Landes werden von Horden von zu „Zombies“ mutierten Menschen überrannt. Das Gebiet steht unter Quarantäne. Eine militärische Spezialeinheit muss sich trotzdem in größte Gefahr begeben, denn ihr Auftrag lautet, den Wissenschaftler Dr. Julian Raynes ausfindig zu machen und aus der Quarantänezone zu evakuieren.

Er ist allem Anschein nach die einzige Hoffnung auf Heilung. Doch die Zombies sind nicht die einzige Bedrohung, und auch die Rettungsmission verläuft nicht ganz so wie geplant… 

Natürlich macht es in so einem Film Sinn, den nach Fleisch gierenden Zombies mit allem entgegen zu treten, was man hat. In diesem Fall ist das eben das Militär. Die Einheit geht mit Gewehren, Schwertern und Muskelkraft gegen die Zombies vor.

Kurz zusammengefasst: Zuerst metzelt die Truppe alles nieder, was irgendwie nach Zombie aussieht. Dann kommt die Zombie-Arme ins Spiel, denn die Zombies haben sich innerhalb kürzester Zeit weiterentwickelt und schließt sich zusammen. Als dann noch irgendwelche Freiheitskämpfer, die keine Zombies sind, anfangen, gegen das Militär und die Zombies zu kämpfen und die Army-Truppe kurz drauf auch anfängt, sich untereinander zu verprügeln, habe ich diese DVD beendet.

Was für ein unfassbarer Quatsch dieser Film doch ist. Viel Ballerei, ja, die gibt es, aber Spannung, Witz, vielleicht Ironie oder gar Klasse gibt es in diesem Film nicht. Ok, vielleicht sind die Dialoge gelungen? Nein, auch Fehlanzeige.

Wenn man was positives Erwähnen möchte, sind es ein paar Zombies, die optisch auf jeden Fall sehr gut aussehen. Und ein paar Action-Sequenzen sind dann auch ok, aber das war es dann auch.

Redcon-1 – Army of the Dead ist ein Film, den man sich tatsächlich schenken kann. Die gut 113 Minuten kann man auch anders verbringen, sollte man sogar. Selbst wenn man Flaschen zum Container bringt oder endlich mal den Keller entrümpelt, hat man definitiv mehr Spaß, als bei Redcon-1!

Trailer:

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DVD-Fakten:

Darsteller: Carlos Gallardo, Mark Strange, Katarina Leigh Waters, Oris Erhuero
Regisseur(e): Chee Keong Cheung
Format: Breitbild
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 2.39:1
FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
Studio: Koch Media GmbH – DVD
Erscheinungstermin: 27. Juni 2019
Produktionsjahr: 2018
Spieldauer: 113 Minuten

Author

Vater, Fotograf, DJ, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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