Wenn man den Klappentext liest, ist man in zuerst bei einem ganz regulären Kriegsfilm, in dem 1944 die Streitkräfte der Alliierten im Norden von Frankreich landen, die durch das Eröffnen einer zweiten Front im Osten die Sowjetunion entlasten sollen. Da aber das Flugzeug der Amerikaner von den Deutschen abgeschossen wird, stehen Boyce (Jovan Adepo) und Ford (Wyatt Russell) erstmal ohne Unterstützung da.

Ihren Auftrag wollen sie dennoch erfüllen und den Kirchturm, auf dem die Deutschen einen Störsender installiert haben, zerstören, damit die Luftunterstützung endlich die von den Nazis eingekesselten Kameraden befreien kann.

[…] weil die Nazis miese Hurensöhne sind und miese Hurensöhne tun alles was in ihrer Macht steht, um alles Gute in dieser Welt zu zerstören […]

Sergeant im Flugzeug

Was sie aber dann feststellen, übersteigt ihre Vorstellungskraft und der Zuschauer befindet sich recht schnell in einem „Übermenschen-Nazi-Zombie-Horror-Streifen“, der es in sich hat.

Worum geht es?

Am Vortag des D-Days landet eine amerikanische Soldatentruppe in einem von deutschen Truppen besetzten Dorf in Nordfrankreich. Während ihres Einsatzes stoßen sie auf ein geheimes, unterirdisches Labor, in dem die Besatzer völlig wahnsinnige Experimente an den Dorfbewohnern durchführen, um menschliche Kampfmaschinen zu züchten. Mit verheerenden Folgen

Nazi-Zombis, okkulte Experimente, Bodyhorror, dieser Film, der unter anderem von „Lost“ Erfinder und Star Wars 7 Regisseur J.J. Abrams stammt, klingt eigentlich nach totalem Quatsch, ist aber wirklich gelungen und der Mix aus Kriegsdrama und Zombie-Thriller mit leichter B-Movie-Tendenz liefert eine spannende Unterhaltung.

Von B-Movies kennt man ja eher ein, nennen wir es mal schlichtes Setup. Hier setzt man aber etwas mehr auf Optik und gerade die Kriegsszenen sind wirklich gut umgesetzt und haben ein großartig ausgestattetes Set. Das Sounddesign und die Kameraführung sprechen für sich und auch die Zombie/Monster-Szenen sowie die leichten Horror/Splatter-Bilder kommen sehr gut rüber und passen perfekt ins Bild. Und obwohl man hier auf analoge Effekte setzt und nicht alles via CGI regelt, ist und bleibt alles stimmig.

Die Schauspieler spielen ihre Rollen sehr gut, der Film ist konstant spannend und der Showdown ist großartig. „Operation: Overlord“ ist eine wirklich gelungene Kombination aus Kriegs- und Zombie-Film, ein bisschen Drama, ein bisschen Horror und viel Aktion – fantastisch und man muss hier immer bedenken, es handelt sich um Popcorn-Kino und nicht um eine historisch korrekte Dokumentation! Da gibt es andere Filme, die auf tatsächlichen Begebenheiten basieren (Generation der Verdammten / The Kings Choice / 9. April – Angriff auf Dänemark / alle Kriegsfilme).

Trailer:

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Infos:

Darsteller: Wyatt Russell, Pilou Asbaek, Jovan Adepo, Bokeem Woodbine, Iain De Caestecker
Regisseur(e): Julius Avery
Format: Breitbild
Sprache: Japanese (Dolby Digital 5.1), Italian (Dolby Digital 5.1), German (Dolby Digital 5.1), Portuguese (Dolby Digital 5.1), French (Dolby Digital 5.1), Spanish (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Spanisch, Schwedisch
Region: Region B/2
Bildseitenformat: 16:9 – 2.40:1
Anzahl Disks: 1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Paramount
Erscheinungstermin: 21. März 2019
Produktionsjahr: 2018
Spieldauer: 110 Minuten

Bildmaterial: © Paramount Pictures. Alle Rechte vorbehalten.

Author

Vater, Fotograf, DJ, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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