Roughe und dreckige Beats, viel Bass, mit Kratzern, einprägsamen Samples, dazu eine außergewöhnliche und markante Stimme mit Flow, soweit die Pressemitteilung, in der ja immer gerne etwas übertrieben wird.

Rough und dreckig, ok, das stimmt, was folgt sind eher abstrakte Samples und Töne, nicht nur, aber öfters doch recht suspekte Inhalte und ein in meinen Ohren komischer Flow. Weiter verspricht die Pressemitteilung, das sich T der Bär abseits von Rap-Klischees bewegt – joa, das stimmt auch, ist vielleicht auch kein schlechter Plan, nur geht er hier irgendwie nach hinten los.

So ein Bär scheißt eben auf Regeln und bastelt lieber in seiner Höhle so lange an den Beats, bis sie fett und roh genug sind, so die PM. Vielleicht hätte er noch ein bisschen weiter basteln sollen. Noch ein Satz aus der PM? Das Debütalbum Bienenwolf könnte eine Lücke in der deutschen Hip Hop Szene schließen. Erwachsen und trotzdem tanzbar, abstrakt und trotzdem eingängig.

Liegt die Betonung hier vielleicht auf könnte? Erwachsen, ja, tanzbar, irgendwie nicht, abstrakt, unterschreibe ich, eingängig – nein, also mich hat es auch nach dem 5. mal hören nicht erreicht. Musikalisch und inhaltlich überhaupt nicht mein Fall.

[yellow_box]
Künstler: T der Bär
Album: Bienenwolf
VÖ: 22.04.2016
Label: Rummelplatz Musik
[/yellow_box]

Author

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

Write A Comment