App-Check / Anzeige

ruff? Endloses Papier? App? Ich schreibe gerne, ich schreibe viel, ich schreibe oft mit der Hand. Und das im digitalen Zeitalter? Ja. Genau deshalb! Ich bin aber auch ein digitales Spielkind und nutze mindestens genau so gerne diverse Apps, um den Alltag und diverse Aufgaben planen zu können, zu organisieren, um Dinge (z.B. Links) nicht zu vergessen und später noch mal zu bearbeiten (z.B. Ideen).

Digitales, endloses Papier klingt da doch super, oder? Kennt Ihr noch diese Büroschlaf-Killer mit dem Namen Nadeldrucker mit Endlospapier? Das ganze gibt es jetzt einfach mal lautlos und natürlich digital.

ruff-App, kein Benutzerkonto notwendig!

In der ruff-App könnt Ihr endlos schreiben und zwar ohne irgendein Benutzerkonto, ohne Google oder Facebook, ohne Datenspeicherung auf irgendwelchen Servern, einfach nur auf Eurem Handy.

OK, wenn Ihr die Daten Eurer Gedanken, die ihr in Ruff hineingetippt habt, extern speichern bzw. sichern wollt, geht das natürlich über das Systembackup auf Google-Drive, oder ihr exportiert einfach alle geschriebenen Notizen als reine Text-Datei, diese werden dann nach Datum sortiert in einer TXT-Datei gespeichert.

Ansonsten ist ruff als einzelnes Textblatt konzipiert, das den Fortschritt des Textes automatisch speichert und bei der nächsten Sitzung direkt wieder herstellt. Gedanken um eine Dateiverwaltung? Braucht man hier nicht. Entweder man beendet die App einfach und fängt später genau da wieder an, wo man aufgehört hat, oder man legt das Textblatt mit einem einfachen Wisch nach links ab. Über eine Schaltfläche am unteren Rand der App kann man alle Notizen kurz einsehen und direkt öffnen.

Für kurze Gedanken oder Ideen ist diese wirklich schlanke App nahezu perfekt und ich nutze sie jetzt schon eine ganze Weile. Die ruff+ Version bietet Euch natürlich einen Mehrwert. Zum einen wird die Werbung entfernt (aber die ist in der regulären App wirklich nicht störend) und ihr erhaltet mehr Platz auf dem Bildschirm, was mich bei ruff+ aber überzeugt hat, ist die Anzahl der Texte. Die Basisversion bietet 10 Textblatt-Elemente, in der Plus-Version könnt Ihr so viele Datenblätter anlegen, wie ihr wollt.

In der Info-Leiste (kann auch dauerhaft ausgeblendet werden) bekommt Ihr Infos, wie viele Wörter und Zeichen Ihr bisher geschrieben habt und was für eine Lesedauer ungefähr vorliegt. Gerade für Blogbeiträge oder andere Artikel kann dies sehr hilfreich sein.

Ruff’s straightforward brand identity empowers the app’s note-taking users to quickly capture their thoughts in any style. Prioritizing function and clarity, Ruff’s consistent use of typography, shape, and color create an inviting themed experience. »

Google Design

Die ruff-App ist übrigens „Winner of a 2019 Google Material Design Award“ &  „Winner of Google Play’s Best of 2019 “Hidden Gems”!

Möglichkeiten in ruff:

  • Notizen & beliebig lange Texte
  • Listen oder Aufzählungen
  • ToDo (zum abhaken geeignet)
  • Notizen können geteilt werden
  • Widget auf dem Homescreen

ruff ist eine spitzen und vor allem unkomplizierte App für schnelle, kurze und lange Notizen, für ToDo-Listen und Ideensammlung. Optisch schön minimal gehalten und mit wunderschönen Typos versehen. Ich kann Euch nur empfehlen, mal einen Blick auf diese App zu werfen. Sie ist gerade für diejenigen interessant, die Ihre Daten nicht unbedingt immer zu irgendwelchen Cloud-Diensten oder unbekannten Servern hochladen möchten.

Download:

Android-Version
Windows-Version
Entwickler-Page

ruff ist aktuell in Chinesisch, Niederländisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Hindi, Italienisch, Russisch und Spanisch erhältlich.

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Das Produkt habe ich kostenlos erhalten, damit ich mir ein Bild davon machen kann und meine Meinung dazu aufschreibe. Meine Meinung wurde hierdurch selbstverständlich nicht beeinflusst. Wenn mir etwas nicht passt, dann schreibe ich das auch genau so auf.

Author

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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