In den letzten Wochen hat mich mal wieder ein Smartphone aus dem Hause Wiko begleitet, es ist nicht das erste Gerät von Wiko, das den Weg ins ZoomLab geschafft hat und es hätte mich ernsthaft gewundert, wenn mich dieses Gerät mit dem Namen FEVER enttäuschen würde.

Für derzeit knapp 200 Euro bekommt man Kopfhörer, eine Bedienungsanleitung, SIM-Adapter, USB-Ladekabel, Netzstecker und natürlich das Smartphone. Die Rückseite in Fake-Leder-Optik lässt sich entfernen, der Akku ist allerdings nicht wechselbar, man kann die Rückseite nur abnehmen, um zum einen die Micro-SD und zum anderen um die SIM-Karten (Dual-Sim) einzulegen.

Die Verarbeitung ist absolut top, es fühlt sich nicht billig an, der Alu-Rahmen lässt das Mittelklasse-Gerät sogar protzen und für ein 5,2 Zoll Smartphone ist es angenehm leicht. Um das Display befindet sich ein phosphoreszierender Rahmen aus Kunststoff, der im dunklen dabei helfen soll, das Smartphone zu finden. Grundsätzlich eine gute Idee, leider funktioniert das ganze nur so halb.

Man muss das Smartphone vorher schon gut an einer hellen Lichtquelle aufladen, damit der Rahmen auffällig leuchtet. Als kleines Gimik ganz nett, aber wirklich brauchbar ist der Rahmen nicht wirklich. Liegt natürlich auch daran, dass dieser phosphoreszierende Rahmen nicht die ganze Nacht leuchtet.

Sehr angenehm finde ich das sehr helle 5,2 Zoll Display (1920×1080 Pixel) mit leicht abgerundeten Kanten. Dank Corning Gorilla Glass 3 wird es vor Kratzern und Stoßschäden geschützt. Fühlt sich gut an und reagiert dank der 3 GB Arbeitsspeicher absolut flüssig.

Von den 16 GB Hauptspeicher (via Micro-SD Karte um bis zu 64 GB erweiterbar) sind rund 5 GB vom System belegt. Der 2.900 mAh Starke Akku bringt einen problemlos über den Tag und die Kameras bieten hinten 13 Megapixel und vorne 5 Megapixel.

Ich mecker ja gerne über die „Selfie“ Front-Kamera, die man eigentlich nicht braucht. Mit 5 MP kann man dann aber tatsächlich annehmbare Fotos machen und dank dem LED-Blitz an der Vorderseite gelingen diese auch im Dunklen. Definitiv etwas für Selfie-Fans.

Die „Hauptkamera“ macht mit 13 MP wirklich gute Fotos. Der Autofokus ist mit 0,2 Sekunden verdammt schnell und dank Einstellmöglichkeiten wie Panorama, HDR, Nacht- oder Sportaufnahmen kann man definitiv gute Bilder schießen. Portraits kann man mit dem kleinen Programm Gesichtsverschönerung dezent aufhübschen. Ein generelles Bearbeitungs-Tool zum zuschneiden und retuschieren gibt es natürlich auch noch.

Von der Kamera bin ich also definitiv begeistert.

Testfotos / Unbearbeitet

Die kleine Mono-Box auf der Rückseite enttäuscht dann aber doch. Zum Glück kann man heute ja die Smartphones ruckzuck mit diversen Bluetooth-Boxen verbinden und bekommt einen vernünftigen Klang geliefert. Für ein kurzes YouTube-Video o.ä. reicht die kleine Box natürlich völlig aus.

Fakten:

  • Mobilfunknetzwerke : 4G LTE 800/1800/2100/2600 MHz
    H+/3G+/3G WCDMA 900/1900/2100 MHz
    GSM/GPRS/EDGE 850/900/1800/1900 MHz
  • Datenrate : FDD-LTE Cat. 4, DL 150 Mbps, UL 50 Mbps
  • Betriebssystem : Android™ 5.1 (Lollipop)
  • Prozessor : Octa-Core 1,3 GHz, Cortex A-53
  • Dual SIM : Ja ( 2x Micro SIM)
  • Erhältlich in den Farben : Schwarz-Grau, Schwarz-Champagner, Weiss-Chamapgner
  • Abmessungen : 148 x 73,8 x 8,3 mm
  • Gewicht : 143 g (inklusive Akku)
  • Akku : 2900 mAh (10,73 Wh) Li-Po
  • Standby-Zeit : Bis zu 216 Std,
  • Gesprächszeit : Bis zu 21,7 Std. (2G), Bis zu 16,2 Std. (3G)
  • Interner Speicher (ROM) : 16 GB
  • Arbeitsspeicher (RAM) : 3 GB
  • Speicher erweiterbar : Micro SD bis zu 64 GB
  • Beschleunigungssensor (G-Sensor) : Ja
  • Kompass (Magnetometer) : Ja
  • Gyroskop : Ja
  • Annäherungssensor : Ja

Fazit:

Display, Verarbeitung, Handling, alles top. Wiko hat es wieder mal geschafft, mich zu begeistern und ich kann mir gut Vorstellen, dass das Wiko Fever mein Haupt-Smartphone werden könnte. Es reagiert flüssig, die Kamera ist super und die 5,2 Zoll liegen immer noch gut in der Hand.

Wer also ein neues Smartphone sucht und nicht gleich 500 bis 700 Euro für ein Android-Smartphone ausgeben möchte, das nicht unbedingt mehr kann, wie das Wiko Fever, der kann problemlos zuschlagen. Eine ZoomLab Empfehlung.

Vielleicht verlose ich das Testgerät auch in den nächsten Tagen… klickt mal wieder rein!

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Vielen Dank an Wiko für das Wiko-Fever Testgerät!

Author

Vater, Fotograf, DJ, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

2 Comments

  1. Klingt nach einem feinen Gerät. Kommt in die nähere Auswahl.

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