/

Reingeschaut: Sniper – The White Raven

144 mal gelesen
1 Minute Lesezeit
Sniper - The White Raven

Aktueller als Sniper – The White Raven könnte ein Film derzeit wohl nicht sein. Dazu kommt, das dieser Film auf wahren Ereignissen basiert, er erzählt die Geschichte von Mykola Voronin, ein alternativ lebender Physik-Lehrer, der mit seiner Partnerin im Donbas in der Natur lebt und die Welt ein Stück weit besser machen möchte, bis es zu diesem einen Tag kommt… Danach lässt sich der Mykola zum Sniper ausbilden.

Worum geht es genau in Sniper – the White Raven?

Als seine Frau 2014 von russischen Söldnern brutal ermordet wird, nimmt das friedliche Familienleben des Lehrers Mykola ein jähes Ende. Auf Rache sinnend tritt er dem ukrainischen Militär bei. Zum eiskalten Sniper ausgebildet, nimmt er bald die feindlichen Invasoren ins Visier und fügt ihnen erhebliche Verluste zu. Doch die Missionen werden immer gefährlicher: Mykola muss stets mit perfekter Tarnung agieren und sich aus dem Hinterhalt an den Übermächtigen Gegner heranschleichen. Als die Russen einen Elitescharfschützen schicken, um Mykola auszuschalten, kommt es zu einem nervenzerreißenden Duell auf Leben und Tod.

Ursprünglich wollte Regisseur Marian Bushan eine filmische Dokumentation über Mykola Voronin erstellen, dieser hat das aber abgelehnt und man hat sich zusammengesetzt und das Drehbuch zu diesem Film geschrieben.

Die Geschichte, die Musik, die Bilder – es ist schon eine Art Heldengeschichte, die hier abgeliefert wird. Wenn ein ukrainischer Filmemacher eine Geschichte über einen ukrainischen Sniper mit jeder Menge Patriotismus erzählt, dann kommen genau solche Bilder dabei herum und wen wundert es, dass die Nation, die aktuell tatsächlich das Land angegriffen und seit einem Jahr in einen Krieg verwickelt hat, bei diesem Film nicht so gut wegkommt? Also mich nicht!

Bildtechnisch ist das ganze schon großes Kino. Die Weite des Landes, die schöne Flora und Fauna wird hier durch exzellente Kameraarbeit und einen tragischen Soundtrack gekonnt in Szene gesetzt. Eine Mischung aus Kriegsgebiet und Heimat. Die traurige Geschichte setzt dem ganzen nur noch das Rufzeichen dahinter.

Ob der Film jetzt zur richtigen Zeit veröffentlicht wurde und ob man dem Regisseur hier Realitätsnähe vorwerfen will, kann und möchte ich nicht beurteilen. Gibt es, gerade für solche Dinge, überhaupt den einen richtigen Zeitpunkt? Fakt ist, es ist eine wahre Geschichte, die hier erzählt wird und ohne die damaligen oder aktuellen Geschehnisse wäre das Leben von Mykola Voronin vermutlich anders verlaufen und ich vermute mal, dass der alternative Verlauf Mykola wesentlich lieber gewesen wäre.

Sniper – The White Raven Trailer:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iU05JUEVSIC0gVEhFIFdISVRFIFJBVkVOIC0gRGV1dHNjaGVyIFRyYWlsZXIiIHdpZHRoPSIxMTcwIiBoZWlnaHQ9IjY1OCIgc3JjPSJodHRwczovL3d3dy55b3V0dWJlLW5vY29va2llLmNvbS9lbWJlZC9KSGdqdmZkRGhpbz9mZWF0dXJlPW9lbWJlZCIgZnJhbWVib3JkZXI9IjAiIGFsbG93PSJhY2NlbGVyb21ldGVyOyBhdXRvcGxheTsgY2xpcGJvYXJkLXdyaXRlOyBlbmNyeXB0ZWQtbWVkaWE7IGd5cm9zY29wZTsgcGljdHVyZS1pbi1waWN0dXJlOyB3ZWItc2hhcmUiIGFsbG93ZnVsbHNjcmVlbj48L2lmcmFtZT4=

Sniper Bluray-Fakten:

  • Seitenverhältnis:‎ 2.39:1
  • Alterseinstufung:‎ Freigegeben ab 16 Jahren
  • Regisseur: Marian Bushan
  • Medienformat:‎ Breitbild
  • Laufzeit:‎ 1 Stunde und 51 Minuten
  • Erscheinungstermin:‎ 20. Januar 2023
  • Darsteller:‎ Roman Semysal, Maryna Koshkina, Andrey Mostrenko, Aldoshyn Pavlo, Zachary Shadrin,
  • Untertitel:‎ Deutsch
  • Sprache:‎ Deutsch (DTS-HD 5.1)
  • Studio:‎ Busch Media Group
  • ASIN:‎ B0BFV3SVXN
  • Anzahl Disks:‎ 1

Markus

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.