cro – tru. (Reingehört)

Irgendwie langweilig...

Ich habe mir jetzt wirklich Zeit gelassen und dem neusten Werk von Cro ein bisschen Zeit gegeben. Vielleicht entwickelt es sich ja noch, vielleicht erreicht es mich ja noch. Ich habe es mir wirklich oft angehört, aber die absolute Begeisterung blieb aus. 

Dass Cro es nach wie vor geschafft hat, ein Phantom zu bleiben, finde ich cool und dass er Deutschlands erfolgreichster Rapper ist, mag anhand von Verkaufszahlen für Alben und Singles vielleicht stimmen, wenn ich mir dann aber so überaus langweilige Tracks wie Computiful anhöre, fragt man sich schon, was da in seinem Kopf so vorgeht.

Mit über 12 Minuten Laufzeit ist dieser Track wirklich lang, aber auch nur, weil Cro nach etwas Inhalt nur noch nervtötende und langweilige Klangwelten sowie Computed-Sing-Sang-Spiele auf seine Hörer loslässt.

Tru soll der erste Blick hinter die Maske sein, sein „Coming of Age“, sein persönliches „808s and heartbreak“ – was ich übrigens auch für ein komplett überschätztes Album halte und so langsam wird mir einiges klar…

Musikalisch und produktionstechnisch ist Tru ein feines Album, man kann auch nicht sagen, das Cro nicht rappen oder hier und da sogar singen kann, aber dennoch höre ich mir das Album an und fühle nix. Gut, der Track „Hi“ ist schon recht cool und man kann gerne auch von einem Erwachsenen Album sprechen, aber eins sollte jedem klar sein – Popmusik ist immer noch der Weichspüler des Lebens und wenn man das ganze dann seinen Hörern als Ernst & Wahr verpacken will, ist das schon etwas naiv.

Aber Cro ist ja jetzt schon lange genug dabei und weiß genau, was bei den geneigten Musikfans so ankommt und was nicht.

Baum

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