Ein vernünftiger Shopper!

Ökologisch absolut wertvoll, eine Tasche aus Materialien, die eigentlich in der Mülltonne gelandet wären. Sowas finde ich ja richtig gut!

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Tjuub

Wir waren nie diejenigen, die am Freitag oder Samstag einen riesengroßen Wochenendeinkauf für die gesamte nächste Woche gemacht haben. Wir wohnen mitten in der Stadt, können fussläufig vier Supermärkte sowie den ein oder anderen Kiosk erreichen, da bringt man auf dem Weg nach Hause eben das ein oder andere mit.

Hier geht es aber jetzt nicht um das Einkaufsverhalten, sondern um die Sachen, in denen man seine Einkäufe nach Hause trägt. Die Zeiten, in denen man sich eine Plastiktüte im Supermarkt gekauft hat, um seine Einkäufe nach Hause zu transportieren, sind Gott sei Dank vorbei. Heute hat man einen Rucksack, eine Fahrradtasche, Jute-Beutel oder eben einen sogenannten Shopper.

Da ich das Thema Upcycling wirklich spannend finde und Menschen, die Produkte aus Dingen herstellen, die andere wohl wegschmeißen würden, gerne unterstütze, wollte ich Euch einmal Tjuub vorstellen. Keine Massen- oder Stangenware, sondern schöne Designerstücke, die absolut individuell sind.

Dagmar von Tjuub verarbeitet hauptsächlich das Gummi von Fahrradschläuchen, gepaart mit Gewebeplane, die für die Produktion von LKW-Plane oder Bootspersenninge gedacht war. Tjuub nutzt Planen, die als Verschnitt oder zweite Wahl nicht mehr für die eigentliche Bestimmung geeignet ist. Sie ist somit zwar ungenutzt (anders als zB bei Freitag), wäre aber trotzdem in der Tonne gelandet. Auch die Materialien Feuerwehrschlauch und Segeltuch sind geplant.

Die Messenger-Bags finde ich extrem cool, vor allem durch die Kombi Fahrradschlauch und Plane sind sie etwas ganz besonders. Ich habe von Dagmar eine Shopper-Bag bekommen, die aus einem alten Werbeplakat, das im Hamburger Hafen hing, entstanden ist. Die Tragegriffe sind aus einem Anschnallgurt und man bekommt wirklich gut was hinein.

Das Banner hatte ursprünglich eine größe von 7 x 10 Meter und warb im Hamburger Hafen für….Telefone.

tjuub.de über den Shopper Berling No. 123

Im Webshop gibt es zu den Shopper-Bags immer eine kurze Info, woher das Material stammt. Finde ich eine witzige Idee.

Ich finde diesen Shopper für Einkäufe perfekt, im Sommer kann man es super mit zum Strand nehmen, mit Leckereien für ein Picknick befüllen und die ein oder andere Frau findet so einen Shopper auch super als Handtasche.

Das schöne ist, dass diese Tasche angenehm leicht ist, ich habe Sie einfach zusammengerollt im Rucksack, falls ich doch mal bei einem spontanen Einkauf mehr Platz für den Transport brauche.

+ Ausstattung

  • einzigartiges Design
  • XL-Format für den großen Einkauf
  • aus gebrauchter Werbeplane
  • robust und wasserabweisend
  • alle Nähte doppelt vernäht mit reißfestem Faden
  • großes Hauptfach, passend für zwei A4-Ordner
  • lange Henkel aus Sicherheitsgurt (Länge: je 65 cm),
  • breite Gurte für hervorragenden Tragekomfort auf der Schulter

+ Daten

  • Material: alte Werbeplane
  • Herkunft: Hamburg
  • Maße (H/B/T): 40 cm x 25 cm x 17 cm 
  • Gewicht: 250 Gramm
  • Volumen: 17 Liter

Kleines Gadget am Rande, ein Schlüsselanhänger aus Fahrradschlauch, find ich richtig gut und wurde gleich für das neue Fahrrad eingesetzt. Neben den Taschen gibt es auch Kulturbeutel, den eben angesprochenen Schlüsselanhänger, eine Schlüsseltasche, Etuis, Federmäppchen, Geldbörsen, Brillenetuis, ein Memoboard oder auch einen Gürtel aus Fahrradreifen. Wer also noch das ein oder andere Weihnachtsgeschenk sucht…

Website / Instagram

Tjuub
Tjuub Schlüsselanhänger

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Das Produkt habe ich kostenlos erhalten, damit ich mir ein Bild davon machen kann und meine Meinung dazu aufschreibe. Meine Meinung wurde hierdurch selbstverständlich nicht beeinflusst. Wenn mir etwas nicht passt, dann schreibe ich das auch genau so auf.

Markus

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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