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Reingeschaut: Unearth

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Unearth

Die Story von Unearth klang im ersten Moment wirklich gelungen. Ich mag ja Filme, die erst relativ ruhig beginnen und sich dann mit der Zeit entwickeln. Auch hier soll es vom ruhigen, entspannten Farmerleben hin zum Body-Horror gehen, aber mal wieder der Reihe nach…

Worum geht es in Unearth?

Die Freundschaft zweier benachbarter Farmerfamilien in den ländlichen USA bekommt unter dem Druck einer Wirtschaftskrise arge Risse. Um seinen Hof vor dem Ruin zu retten, lässt sich der Farmer George Lomack auf einen lukrativen Deal mit dem Öl- und Gaskonzern Patriot Exploration ein. Dieser möchte auf dem Land Erdgas mittels „Fracking“ gewinnen – eine ökologisch höchst umstrittene Technik. Georges Nachbarin Kathryn Dolan ist darüber entsetzt und verärgert, weil sie einen dauerhaften Schaden für das gesamte Umland befürchtet. Doch es stellt sich heraus, dass nicht nur die gute Nachbarschaft auf dem Spiel steht, denn die Bohrungen fördern eine tief verborgene, tödliche Gefahr ans Tageslicht…

Ja… ruhiges Farmerleben bringt es so mit sich. Einöde, gesprochen wird auch nicht viel, der Großteil des Films widmet sich dem drohenden Familiendrama und der Fracking-Diskussion. Irgendwann passieren dann ein paar suspekte Dinge und ja, es wird auch etwas blutig. Aber ganz ehrlich? Ich habe schon lange keinen so langweiligen Film wie Unearth gesehen.

Der trostlose und blasse visuelle Look, der von der ersten Sekunde an zeigt und erstmal Hoffnung auf einen spannenden Film macht, bleibt nicht nur die ganze Zeit, sondern spiegelt auch wieder, was dieser Film am Ende ist: Trostlos, blass und langweilig. Wie Magazine hier Sätze wie „Einer der besten Filme des Jahres“ (Filmmaker Magazine), „Ein Mus für jeden Horro-Fan“ (Film Authority) oder „Es brodelt vor Angst und Grauen“ (Starburst) niederschreiben können, ist mir echt schleierhaft.

Unearth ist allemal eine prima Einschlafhilfe, mehr nicht!

Unearth Trailer:

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Bluray-Fakten:

  • Seitenverhältnis:‎ 16:9 – 2.35:1
  • Alterseinstufung:‎ Freigegeben ab 16 Jahren
  • Regisseur:‎ Dorota Swies, John C. Lyons
  • Medienformat:‎ Breitbild
  • Laufzeit:‎ 1 Stunde und 34 Minuten
  • Erscheinungstermin:‎ 8. Oktober 2021
  • Darsteller: Adrienne Barbeau, Marc Blucas, Alison McAtee, PJ Marshall
  • Untertitel:‎ Deutsch
  • Sprache:‎ Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Studio:‎ Busch Media Group
  • Anzahl Disks ‏ : ‎ 1

Markus

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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