Die Olympischen Spiele sind vorbei und wer immer noch nicht genug von Sommer, Sonne & gute Laune hat, kann sich diesen ganze besonderen brasilianischen Sound nach Hause holen. So ähnlich könnte man es sagen, aber was kann diese Zusammenstellung von „Hits“ im neuen Samba-Anzug?

Man steht also an der Strand-Bar und nippt an einem Famous  Steal und es schallt „Hey Ya!“ von Outkast aus der Box. Dieser Track macht ja prinzipiell gute Laune, wenn das ganze aber mit angenehmen Samba-Rhytmen neu gemixt wird, klingt das irgendwie fremd, aber ok. „Dance with Somebody“ von Mando Diao funktioniert dann auf brasilianisch und die Finger tippen auf der Theke.

Ob Grandmaster Flash es feiert, das man „The Message“ so durch den Samba-Wolf dreht? Ich weiß es nicht und man wird das Gefühl nicht los, das hier jemand mit Gewalt versucht, diesen schönen Klassiker in einen Samba-Anzug zu zwängen, der aber überhaupt nicht passt.

Mit Fritz Kalkbrenners „Back Home“ gehe ich lieber weg, denn man soll gehen, wenn es am schönsten ist. Unten am Meer hört man noch Lieder wie „I Like To Move It“ oder „Heart of Glass“ (Blondie) und das ganze klingt wie gern gewollt, aber nicht gekonnt. Spätestens bei Mousse T´s Sexbomb sollte man aber außer Hörweite sein. Schlimm.

Knapp 2 gute Tracks auf einem  Sampler mit insgesamt 15 Tracks… Das ist jetzt eher Mau. Und wenn man es von der Strand-Bar nicht weit weg genug geschafft hat, wünscht man spätestens bei „Iko Iko“ eine Toiletten-Schüssel. Ob es am Famous Steal liegt, oder doch an der Musik – man weiß es nicht, also schnell noch den letzten Schluck Steal kippen und mit Anlauf in den Filmriss springen! Vielleicht hilft das ja!

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Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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