13 Hours: Secret Soldiers Of Benghazi (Reingeschaut)

Eigentlich ist es ja bescheuert, sich abends auf die Couch zu setzten und einen Kriegsfilm zu schauen. Reichen die aktuellen Nachrichten aus Aleppo & Co. nicht aus? Muss man sich wirklich dann noch einen Film geben, der sich mit dem Bengasi-Anschlag in Libyen auseinandersetzt?

Ich sage ja. Vor allem, wenn die Filme auf wahren Begebenheiten basieren und nicht Hollywood-mäßig aufgeblasen sind. Der Film 13 Hours: Secret Soldiers Of Benghazi ist wirklich authentisch, brutal und zeigt sehr gut, wie heftig es abgehen kann, wenn man sich in einem Kriegsgebiet befindet. Michael Bay zeigt schonungslos die Härte, die dieses Team privater Sicherheitskräfte in einem geheimen CIA-Stützpunkt erlebt.

Worum geht es genau?

Es ist die Nacht des 11. Septembers 2012 – genau 11 Jahre nach den verheerenden Anschlägen auf das World Trade Center – als das US-General-Konsulat in Bengasi, Libyen, überraschend mit schwerem Geschütz angegriffen wird. Als ein eindeutiger militärischer Rettungsbefehl aus Washington ausbleibt, entscheidet sich ein Team privater Sicherheitskräfte für den Alleingang. Sie, die in einem geheimen CIA Stützpunkt in der Nähe stationiert sind, wollen die Botschaft den Angreifern nicht kampflos überlassen.

Dabei riskieren die ehemaligen Soldaten Jack, Rone, Tanto, Boon, Oz und Glen nicht nur ihr Leben, sondern setzen sich auch über einen Befehl hinweg. Denn um die Existenz des geheimen CIA Stützpunkts zu sichern, wird ihnen ein Eingreifen strengstens von oberster Stelle untersagt. Ein 13-stündiger, selbstloser Einsatz gegen Befehl und Gehorsam und für das Leben ihrer Landsleute beginnt.

Sehr gutes Bild, perfekter Ton, tolle Szenen, heftiges Thema, sehr gute Umsetzung. Ein wirklich guter Film, 100% Spannung, die auch im Laufe des Films nicht abnimmt. Absolut zu Empfehlen!

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Bild oben: KI-Generiert

Kategorien: Entertainment, Reingeschaut
Markus

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