Olympus OMD E-M5 (Ein Fazit)

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Als ich vor ein paar Monaten einen Anruf mit der Frage, ob ich die OMD E-M5 von Olympus testen möchte, bekommen habe, habe ich mich schon sehr gefreut. Da ich sowieso mit dem Gedanken gespielt habe, mir eine neue Kamera zu kaufen, kam dieser Anruf quasi genau richtig!

Es ist Zeit für ein kleines Fazit!

Jetzt habe ich die Kamera schon ein paar Monate im Einsatz und kann mit ganz ruhigem Gewissen sagen, das sie perfekt ist. Nicht nur perfekt für mich, ich würde sagen, für jeden ambitionierten Hobbyfotografen ist sie perfekt. Aber auch Profis und Gelegenheitsknippser sind mit der OMD gut bedient.

Die OMD erklärt sich quasi selber. Klar, man kann problemlos im Automatik-Modus fotografieren, aber dann kann ich mir auch eine einfache Knipse im Discounter kaufen. Live-View ist hier das Stichwort. Man sieht im Display quasi sofort, wie das Bild anschließend auf der SD gespeichert wird. So kann man ganz einfach Dinge wie z.B. Verschlusszeit, Blenden-Öffnung oder ISO lernen. Einfach in den entsprechenden Modus gehen und mal an den Einstell-Rädern drehen und zack – man sieht im Display, wie sich das Bild verändert. Großartig!

Wer aber mehr auf Filter steht, der bekommt mit der OMD E-M5 auch gleich einen ganzen Sack voll mitgeliefert. 12 Einzelfilter die jeweils noch mit ein, zwei Unterfiltern abgewandelt werden können. Vielleicht noch einen Rahmen drum, fertig. Auch hier sieht man im Live-View direkt, wie das Bild anschließend aussieht. Feier ich ja sehr!

Unterwegs mit der Kamera merkt man vor allem eins – sie ist wunderbar leicht! Optisch angelehnt an die 70er ist die Olympus OMD E-M5 schlicht und einfach gehalten, man sieht ihr einfach nicht an, was in diesem kleinen Teil für eine Wunderwelt der Technik steckt. Mal eben schnell aus der Hüfte geschossen, das klappbare Display ist perfekt für die Street-Fotografie, manch einer merkt wahrscheinlich gar nicht erst, das er grade fotografiert wurde.

Auf Konzerten habe ich die OMD natürlich auch getestet und auch hier kann ich nur sagen – wow – kommt richtig gut! Mit dem Standart-Objektiv kann man aus dem Bühnengraben richtig gut arbeiten und da die Kamera Spritzwasser geschützt ist, muss man sich auch nicht wegdrehen, wenn Künstler mal mit Wasser rumspritzen (Redman). Für Bilder von weiter weg war das Objektiv M.Zuiko Digital 75-300 mm (4,8 – 6,7) das Objektiv meiner Wahl. Damit bekommt man fast alles vor die Linse. Lichtstark ist es auch, so das es auch in dunklen Konzerthallen gute Bilder macht.

Auch über Dinge wie Auto-Focus (verdammt schnell), Serienbild-Funktion, HD-Video-Funktion oder die interne Bildbearbeitung kann man nicht meckern, wobei man letztes (Bearbeitung) nicht wirklich braucht. Entweder ist das Bild dank Filter schon komplett umgekrempelt oder es ist einfach gelungen und man  braucht keine wirkliche Nachbearbeitung. Ausserdem ist das nachträgliche Bearbeiten am Rechner generell bequemer. Akku Laufzeit? Top! Das Ding hält unglaublich lange.

Minuspunkte? Gibt es auch. Aber das ist jetzt wirklich jammern auf ganz hohem Niveau. Um an die HDMI und USB-Anschlüsse zu kommen, muss man immer erst das Display etwas abklappen. Und das kein kleiner Blitz integriert wurde, gefällt mir nicht wirklich. Es wird zwar ein Blitz mitgeliefert, aber nach der (einfachen) Montage hat man auch 3 kleine Plastik-Teile in der Hand, die man gerne verliert. Aber wie gesagt… Hohes Niveaugejammer!

Man liest ja im Vorfeld den einen oder anderen Testbericht, aber diese Kamera hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Die Einstellungsmöglichkeiten, Filter, Serienbilder, HD-Filmerei, der Bildstabilisator, Auto-Focus, der wunderbare Live-View und vor allem die Qualität der Bilder – Wahnsinn.

Ein paar Beispiele: 

[white_box]Ich bin bei diesem Fazit, oder dieser Meinung extra nicht so vorgegangen, wie der ein oder andere Testbericht, die man im Netz findet, sondern habe einfach mal meine Meinung zu dem wirklich schönen Gerät runter geschrieben. Das ganze hätte auch mit nur einem Wort geschehen können. Top![/white_box]

457 unbearbeitete Testfotos bis heute sprechen Ihre eigene Sprache.

Vielen Dank an Olympus und Shorty! Ich liebe diese Kamera und werde weiterhin hier und drüben bei Flickr regelmäßig Bilder veröffentlichen! Mit dem Suchwort OMD findet Ihr hier im Blog noch so diverse andere Berichte, die in den letzten Monaten entstanden sind.

(Sponsored Post – In Zusammenarbeit mit Olympus)

Markus

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

5 Comments

  1. Da kann ich mal voll zustimmen! Ich konnte die Kamera zwar nur ein paar Stunden testen, aber sie hat definitiv Spaß gemacht. Würde ich heute noch mal vor der Wahl stehen und hätte das nötige Kleingeld, würde ich mich wohl auch für die OMD E-M5 entscheiden.

  2. Puh, das Gerät kostet über 1000 €? Ehrlich wahr? Das ist verdammt viel Moos! Da muss sie schon einiges können!

  3. Ich fange dann mal an zu sparen :-) Nee mal ehrlich, die Kamera scheint wirklich ein Bombengerät zu sein. Habe sie mal auf einer Messe in der Hand gehabt. Großartig!

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