Zu Gast bei Feuerwear in Köln

Irgendwo in einem Kölner Industriegebiet sehe ich vor einer Halle haushohe Lagerkörbe mit Feuerwehr-Schläuchen und weiß - hier bin ich richtig.

Als bekennender Freund und Liebhaber von Feuerwear habe ich mich über die Einladung zu Feuerwear nach Köln natürlich sehr gefreut. Zusammen mit lokalen Zeitungen, dem Bag-Blog und Ich bin dein Vater hatte ich also die Chance, mal hinter die Kulissen von Feuerwear zu schauen.

Martin Klüsener, einer der beiden äusserst sympathischen Inhaber und kreativer Kopf von Feuerwear begrüßt mich und wir halten erstmal einen kleinen Schnack über Fahrräder – worüber auch sonst.

Am Anfang

Martin, der schon mit 13 gerne genäht hat, war immer auf der Suche nach etwas besonderen und einfaches Segeltuch war es dann eben nicht. Nach einem Besuch bei der ortsansässigen Feuerwehr lag das erste Stück Feuerwehrschlauch in der Garage der Eltern und die Tüftelei fing an.

Heute

Da man das alles nicht alleine stemmen kann, stieg Robert Klüsener, Martins Bruder, mit ins Feuerwehr-Boot. Heute verarbeitet das Team, welches sich um Martin & Robert gebildet hat, ca. 40 – 50 km Schlauch pro Jahr zu Taschen, Rucksäcken, Geldbörsen, Gürteln und anderen Accessoires. Jedes Teil ist ein Unikat und wird für einzeln für den Shop fotografiert.

Ihr könnt Euch also sicher sein, wenn Ihr einen Rucksack mit einer Nummer und einer besonderen Farbgebung habt, dass diesen kein anderer tragen wird.

Entwicklung

Bis zu 2 Jahren Arbeit stecken in den durchdachten Produkten und wenn bei den ersten Testobjekten, die von Freunden auf Herz und Nieren im Alltag getestet werden, irgendwas auffällt, dann geht es wieder zurück in die Entwicklung – so lange, bis das Produkt so ist, wie es ein soll.

Aktuell wurde zum Beispiel ein neu geplanter Rucksack wieder in die Entwicklungsabteilung zurückgesteckt, da man im Alltagscheck festgestellt hat, dass man ihn nicht wirklich mit einer Hand vernünftig schließen kann. Das muss also noch mal überdacht werden.

Finde ich richtig gut, so weiß  man als Kunde, das man nicht nur ein durchdachtes, sondern ein wirklich geprüftes Produkt erhält, das einen gut im Alltag begleitet. Man kann sich auf Feuerwear verlassen.

Dass das ganze nachhaltig & vegan ist und mit dem Design-Preis FORM 2016 ausgezeichnet wurde muss ich hier natürlich auch kurz erwähnen.

Zum Abschluss des sehr informativen Nachmittages gab es dann noch wirklich feuriges Fingerfood, scharfe Getränke und die ein oder andere Geschichte aus dem Hause Feuerwear.

Eine tolle Firma, hinter der nette Menschen stecken, die wiederum zu 100% hinter Ihrem Produkt stehen. Ich weiß wohl, warum ich so auf die Produkte stehe, Gordon zum Beispiel begleitet mich jetzt schon über 2 Jahre und sieht fast noch so aus, wie am ersten Tag.

Das spricht für sich! Vielen Dank für den schönen Nachmittag!

www.feuerwear.de

Merken

0 Kommentare zu “Zu Gast bei Feuerwear in Köln

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.