Zum Glück erreichen mich nicht nur Künstler, bei denen ich erstmal Google anwerfen muss, um zu sehen,  wer das denn jetzt ist, sondern auch Musik, die mich schon fast 25 Jahre begleitet, die ich nach wie vor liebe und feier. Mit „Make America Hate Again“ melden sich Slapshot zurück und sie haben über die letzten 33 Jahre nicht Ihre Energie verloren, auch wenn immer wieder neue Bandmitglieder kamen und alte gingen.

Slapshot haben sich schon immer kritisch mit America bzw. der amerikanischen Politik auseinandergesetzt, was man hier am Titel auch wieder merkt. Oder wie es die Pressemitteilung so nett wiedergibt:

30+ years later, Choke and company are still pissed off and evoke the same aggression that gave Slapshot the notorious reputation they have today.

Wobei es hier auf dem Album auch um persönliche Probleme und der Umgang mit diesen geht. Betroffenen schreit Choke gerne seine Verachtung entgegen. Auch wenn es um Drogen oder Alkohol geht, hat er eine klare Straight Edge Ansage: You can choose life!

Etwas, was ich früher schon mochte, ist hier immer noch Programm – 11 Tracks und lockere 23 Minuten Spielzeit. Zeit zum durchatmen gibts kaum, hier wird sich auf das Wesentliche konzentriert: eine erstklassige Stimme von Jack „Choke“ Kelly, knallende Riffs & Schlagzeug, ein, zwei Strophen, dazwischen der Refrain – fertig ist ein Harcore-Track.

Mit „Make America Hate Again“ bekommt Ihr ein erstklassiges Slapshot-Hardcore-Album wie es sein muss – laut und heftig, aus dem ZoomLab eine ganz klare Empfehlung. Vielen Dank für Aufmerksamkeit – Ihr dürft jetzt gerne ausrasten:

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Photo Credit: Tom Stein

Author

Vater, Fotograf, DJ, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.