RIVA Turbo – Let it Bang!

5. April 2016
3 Min. Lesezeit
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Bluetooth-Boxen gibt es wie Sand am Meer und so einige haben wir ja hier auch schon im ZoomLab vorgestellt. Es gab richtig gute, aber auch Blechbüchsen, die das Wort Audio-Box noch nicht mal verdient hätten. Rivas Turbo-Box klingt da eher wie The X-Ecutioners – Let It Bang! Aber richtig laut bitte!

Was steckt in der Verpackung?

Mit dem Riva Turbo bekommt Ihr einen kompakten und portablen Lautsprecher, den Ihr via Miniklinke an den Laptop oder Smartphone anschließen könnt (Bluetooth geht natürlich auch und ist viel schöner), aber auch an einen CD-Player, ein Tape-Deck, einen Plattenspieler oder an ein Mischpult könnt Ihr die schlichte Box (via Chinch-Kabel) anschließen.

Mit knapp 1,5 KG ist der RIVA Turbo nicht unbedingt ein Bluetooth-Speaker, den man überall mit hinnehmen will, obwohl eine hochwertig verarbeitete Tasche für den Riva Turbo inkl. Kabelgedöns mitgeliefert wird. Stromkabel liegt natürlich auch bei, wobei der Riva Turbo auch ohne direkte Stromquelle betreiben könnt – schließlich beheimatet er einen Akku!

Verarbeitung / Optik

Diese Box sieht absolut edel aus. Riva liefert hier ein kompaktes und sehr gut verarbeitetes Surround-Gerät. Die glänzende Oberseite mit den beleuchteten Bedientasten (Powerbutton, Bluetooth, Stummschalttaste und Lautstärketasten sowie die Tasten S für Surround und T für Turbo = Soundqualität) sieht einfach nur schick aus und das Schutzgitter, welches rund um den Speaker läuft, passt perfekt zur gesamten Optik.

Mit den Maßen 22 x 8 x 9 (B x T x H) zähle ich ihn definitiv zu den transportablen Boxen, auch wenn das Gerät mit 1,5 kg nicht unbedingt zu den Fliegengewichten zählt. Um ihn mit in den Urlaub zu nehmen ok, für eine Fahrradtour oder einen längeren Spaziergang wohl eher nicht.

Dreht man den Speaker um findet man den 3,5 Millimeter-Aux-Eingang und einen Micro-USB-Port, für die Apple-Fraktion gibt es auch eine Verbindung für iPad oder iPhone und selbstverständlich gibt es auch einen 19V DC Eingang für das Ladekabel. Weiterhin kann man mit einem Knopf die Batterie ein- oder ausschalten. So schont man natürlich den Akku, wenn man das Gerät mit einem Stromkabel bedient. Selbstverständlich kann man die Akkukapazität anhand einer kleinen LED ablesen – bei einer Laufzeit von bis zu 26 Stunden ist dies aber nicht unbedingt notwendig.

Sehr gut finde ich die kleinen Silikonplatten unterhalb des Riva Turbo. So steht der Speaker absolut rutschfest auf glattem Untergrund und fängt bei größerer Lautstärke nicht gleich an zu tanzen!

Soundqualität / Lautstärke

Hier merkt man, das man es mit einem High-End Gerät zu tun hat. Die Qualität ist wirklich hervorragend. Satte Bässe und klare Höhen – was will man mehr? Eine großartige Veränderung bei drücken der Surround-Taste habe ich jetzt nicht wahrgenommen (Trillium Surround ist eine Besonderheit, die unseren Ohren einen virtuellen Surround-Sound bereiten will), dafür merkt man aber eine deutliche Veränderung beim drücken der T-Taste für Turbo.

Schaltet man nämlich den Turbo-EQ-Boost-Modus ein, soll dieser den Schallpegel von 75 db auf über 100 db steigern und das knallt schon ganz schön! Das erwähnte recht hohe Gewicht ist übrigens insgesamt sieben Lautsprechern geschuldet, die im Gehäuse des Riva Turbo verbaut sind.

App

Der Riva Turbo lässt sich natürlich problemlos via App bedienen, was ich persönlich als weiteren Pluspunkt ansehe. Zumindest, wenn das Macbook grad mit dem Riva Turbo verbunden ist. Meistens hängt eh das Smartphone mit Spotify am Riva Turbo und dann ist die App eher sinnfrei.

Telefonieren

Auch telefonieren kann man natürlich über diesen Speaker. Ist das Smartphone via Bluetooth mit dem Riva Turbo verbunden, können Anrufe entgegen genommen werden und dank der Geräuschkompensation ist die Gesprächsqualität, wie erwartet, sehr gut.

Fazit:

Dieses Gerät ist tatsächlich spitzenklasse und hier ist es egal ob man es als festen Speaker im Wohnzimmer nutzt oder ob man ihn dorthin mitnimmt, wo man ihn grade braucht – der Riva Turbo ist überall sofort einsetzbar und glänzt nicht nur mit einer schlichten Optik und einer sehr guten Verarbeitung, sondern auch mit einem fantastischen Sound.

Markus

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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