Frisch, ungeschliffen und unkonventionell, so war der Hip Hop in Shawn Lees Augen von den frühen 80ern bis hin zur Mitte der 90er Jahre. Die goldene Zeit eben. Als Inspiration für seine musikalische Kariere nennt Shawn Künstler wie Prince Paul, De La Soul und seine Kumpel The Dust Brothers, die u.a. Paul´s Boutique von den Beastie Boys produziert haben.

Auf „Golden Age Against The Machine“ bleibt er dem Sound, der ihn seit den frühen 80er Jahren begleitet, treu. Allerdings nutzt er keinerlei Samples, sondern spielt sämtliche Instrumente (mit Ausnahme der Blasinstrumente) selber ein. Zu diesen musikalischen Ergüssen lädt er sich großartige Gäste wie zum Beispiel Ohmega Watts, Princess Superstar, MC Shawny Shawn, Busdriver, Miles Bonny und einige andere ein.

Bereits in den frühen 80er Jahren begleitete er Chic (Good Times) und Rufus (Ain´t Nobody) auf dem Schlagzeug. Kurz drauf fing er an, Beats auf Linn Drums, Dmx´s, SP 12 & 1200´s sowie der MPC zu programmieren. In den 90ern brachte er eine Drum Break Platte nach der anderen raus, an Erfahrung mangelt es ihm also nicht und genau das hört man auf „Golden Age Against The Machine“ definitiv.

Oldschool & Fresh…

Von entspannten Beats bis hin zu schnellen Break-Nummern ist alles auf dieser Platte vorhanden. Funk-Bretter wechseln sich mit klassischem BoomBab der ersten Stunde ab, es passt einfach alles wunderbar zusammen!

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Fazit:
Mit diesem Album schreibt Shawn Lee einen Audio-Liebesbrief an die Zeit im Hip Hop, die Ihn am meisten geprägt hat. Und das ganze klingt sehr gut! Für Freunde von Oldschool-Rap auf jeden Fall ein Pflichtkauf.

Author

Vater, Fotograf, DJ, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.