Bartpflege von raph for men!

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Im letzten Jahr habe ich schon das Aftershave und ein Salt-Spray von raph for men forgestellt, jetzt gibt es in Form von Bart-Öl und Bart-Lotion die passende Ergänzung für alle Bartträger unter Euch.

Bartöl gehört in jede Pflegeroutine eines Bartträgers, weil es nicht nur die Barthaare pflegt, sondern auch die Haut unterhalb des Bartes. Das raph-Bartöl ist ein wirklich reichhaltiges Öl mit 4 hochwertigen Auszügen aus Argan-, Mandel-, Jojoba und Bio–Brokkolisamen-Öl. Letzteres ist mir bisher tatsächlich neu, ist aber unter anderem sehr gut für die Pflege reifer Haut sowie für alle Haarstrukturen. Passt also sehr gut in ein Bartöl.

Das Öl ist pflegend, lässt den Bart angenehm glänzen und – was mir persönlich sehr wichtig ist – hinterlässt keinen fettigen Film auf dem Bart, den man anschließend ständig an den Händen hat, sobald man sich mal in den Bart gefasst hat. Es zieht rückstandslos ein, lässt sich sehr gut verteilen und der Bart ist anschließend weich und geschmeidig. Der Duft passt natürlich zu den anderen Pflegeprodukten von raph for men.

Beim Öl wurde bewusst auf eine Pipette verzichtet, mit einem Druckspender holt man sich die Menge, die man benötigt. Ich persönlich bin allerdings eher ein Fan von Pipetten, da ich hier noch genauer die benötigte Menge Bartöl bekomme.

Die Bartlotion ist definitiv was für längere Bärte oder Schnäuzer, die in Form gebracht werden wollen. Ich konnte es gut ausprobieren, bevor ich meinen Bart etwas gekürzt habe und kann nur sagen, diese Lotion funktioniert wirklich gut – allerdings hatte ich an den Inhaltsstoffen einiges auszusetzen, aber dazu später mehr.

Nachdem man die zwei Phasen des Produktes durch Schütteln gut vermischt hat, sprüht man sich die Lotion in den feuchten Bart, massiert es etwas ein und lässt ihn anschließend entweder Lufttrocknen oder föhnt ihn tatsächlich in Form. Selbstverständlich kann man die Lotion aber auch auf den trockenen Bar sprühen und bekommt ihn so wieder gut in Form. Final kombiniert man das Ganze dann mit ein bisschen Bartöl.

Fertig ist der gepflegte Bart!

Die Lotion ist selbstverständlich dermatologisch getestet, hat aber ein Paar Inhaltsstoffe, die ich generell versuche, zu vermeiden. Polyquarternium-6 und 16 zum Beispiel kann Spuren von Acrylamid enthalten, diese chemische Substanz steht im Verdacht, krebserregend zu sein – es, gibt allerdings in der Kosmetikindustrie aktuell keinen passenden Ersatz-Inhaltsstoff für Polyquaternium. Aus diesem Grund ist es aktuell auch noch in vielen Haar-Produkten enthalten. Um die Funktionsweise des Produktes zu gewährleisten, hat sich der Hersteller von raph dazu entschlossen, diesen Inhaltsstoff weiterhin zu nutzen.

Mir ist klar, dass wir uns bei den erlaubten Inhaltsstoffen immer im Bereich der EU-Richtlinien und unterhalb der Grenzwerte befinden, wenn man so ein Produkt aber täglich nutzt und ggf. auch noch andere Pflegemittel im Schrank hat, die ebenfalls Inhaltsstoffe haben, die knapp unterhalb der Grenzwerte agieren, ist man ggf. schnell drüber.

Das Labor von raph arbeitet und entwickelt die Produkte aber ständig weiter, da es dem Inhaber Phillip selbst sehr wichtig ist, vernünftige Produkte mit guten Inhaltsstoffen zu produzieren und ich denke, sobald es einen Ersatzstoff für z.B. Polyquaternium gibt, fliegt auch dieser raus.

Edit 19.01.2023: Nach einem sehr angenehmen und offenen Gespräch mit dem Inhaber haben wir herausgefunden, dass Butylphenyl Methylprobional gar nicht mehr in der Lotion vorhanden ist und lediglich die Website, bzw. die Inhaltsliste nicht aktuell war. Was anderes konnte ich mir auch nicht vorstellen, eben weil es EU-Weit nicht mehr verkauft bzw. benutzt werden darf.

Pesönlich nachgedacht: Da ich eine recht heftige Hautkrankheit habe, achtet man vermutlich automatisch verstärkt auf solche Sachen und Inhaltsstoffe und seitdem ich versuche, eben diese zu meiden, geht es mit der Haut bergauf. Ich merke auch schnell, dass in dem einen oder anderen Produkt, welches ich teste, etwas drin ist, was mir nicht guttut und fast immer landet sowas dann schnell im Mülleimer. Aber das ist ein persönliches Ding!

Aber am Ende ist jeder frei in dem, was er nutzt. Es gibt auch zig Menschen, die diese Creme in der blauen Dose nutzen…

Ich finde es sehr gut, dass Philipp meine Kritik so positiv aufgenommen hat und ehrlich Rede und Antwort stand und wir bestimmte Dinge im Nachgang klären konnten. Aber genau dafür sind solche offenen und ehrlichen Testberichte da, damit man auch im Anschluss darüber sprechen kann und ich pers. freue mich sehr, wenn meine Beiträge / Testberichte auch dazu genutz werden, sich, bzw. seine Firma & Produkte weiterzuentwickeln.

raph im Netz: www.raphformen.de / Instagram

Markus

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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