Mit dem Rennwagen heizen die Kids ja schon länger durch die Gegend, aber so ein aufgemotzter Rennwagen gehört nun mal auf die Straße, was aber, wenn man jetzt mal richtig durch das Gelände ballern möchte? Da macht ein Jeep oder ähnliches schon mehr Sinn und vor allem Bock! Carrera war so nett und hat uns die neue X-Klasse als ferngesteuertes Auto zur Verfügung gestellt…  #anzeige

Der ferngesteuerte Wagen ist mit 34,5 cm schon sehr massiv und groß, er fällt mit den dicken, mit Luft gefüllten Reifen, den hohen Federwegen, den Stoßfängern und vor allem mit der knalligen, gelben Farbe sofort ins Auge. Mit guten 18 km/h ist er auf gerader Strecke angenehm schnell, die Lenkung (Full Function-Steuerungstechnologie) ist sehr direkt, man braucht schon etwas Übung, um den Wagen z.B. durch einen Slalom-Parcour zu fahren.

Wenn man die direkte Lenkung aber einmal verinnerlicht hat, geht es gut ab und man kommt problemlos um jede Ecke. Im Gelände benötigt der Wagen schon etwas mehr Kraft und ist minimal langsamer unterwegs, was aber absolut ok ist.

Die obligatorische Antenne fällt weg, ein entsprechender Empfänger sitzt unter der Karosserie. Sobald man losfährt, leuchten die Front- sowie Hecklampen, ein kleines, aber feines Detail. Dank der Federung und den dicken Reifen sind Sprünge über kleinere Rampen möglich. Sollte es dennoch mal einen Überschlag geben, schützen die Front- und Heckstoßfänger einiges ab. 

Man bekommt alles, was man zum fahren benötigt, direkt mitgeliefert. Akkus für den Wagen und Batterien für die Fernsteuerung werden mitgeliefert. Der Akku für den Wagen ist in gut 80 Minuten voll und kann simpel über das mitgelieferte USB-Ladegerät aufgeladen werden. Danach hat man mindestens 20 Minuten Fahrspaß – wobei wir im Test problemlos gut 30 Minuten über den Schulhof gefahren sind. Verbaut wurde hier die LiFePo4-Akkutechnologie. 

Klar, 20 bis 30 Minuten sind nicht viel und meine Jungs waren schon etwas enttäuscht, als wir nach einer halben Stunde wieder rein mussten, um den Akku wieder aufzuladen, aber ein gewisses Maß an Power braucht halt Strom. Und so übt man sich etwas in Sachen Geduld. 

Was ich persönlich perfekt fände, wäre die Möglichkeit, den Akku über einen USB-Anschluss am Auto direkt aufladen zu können, dann müsste man nicht immer das Akkufach zum aufladen aufschrauben und den Akku entnehmen. Mit einer kleinen Gummilasche könnte man den USB-Anschluss unter dem Auto auch vor Dreck und Staub schützen. Aber das ist hier wohl jammern auf hohem Niveau! 

Der Wagen ist für Kids ab 6 Jahren empfohlen, er ist wirklich flott unterwegs und mit etwas Übung sind neben rasanten Kurvenfahrten auch kleine Tricks wie Wheelies oder Drifts möglich. Wir hatten und haben definitiv Riesen Spaß mit dem Lizenz-Highlight der Extraklasse, dem Merceds X-Class RC-Car.

Details

– Maßstab: 1:16
– Front & Bremslicht
– Länge: ca. 34,5 cm
– Frequenz: 2,4 GHz
– Ladezeit: ca. 80 min
– Fahrzeit: ca. 20 min
– Geschwindigkeit: bis zu 18 km/h
– USB-Ladekabel

Wir haben den Mercedes X-Class von Carrera kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen, damit wir uns das Ferngesteuerte Auto mal genauer ansehen. Unsere Meinung wird hierdurch nicht beeinflusst. Wenn uns etwas nicht passt, dann schreiben wir das auch genau so auf. 

Author

Vater, Fotograf, DJ, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen.