Lexar Fingerprint

Lexar JumpDrive F35 Fingerprint – der sichere Hosentaschen-Datenspeicher

Datensicherheit dank Fingerprint. Grundsätzlich eine gute Sache (für Windows-User)!

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Datensicherheit ist grundsätzlich eine gute und wichtige Sache, auch im portablen Bereich! Lexar hat hier auf Ihren Geräten schon einen sehr guten Standard, mit der 256-Bit AES-Verschlüsselungssoftware sind die ganz wichtigen Dateien perfekt vor jeglichen fremden Zugriffen geschützt.

Noch sicherer sind da wohl nur die biometrischen Daten! Hier hat Lexar natürlich auch etwas im Portfolio. Der USB-Stick Lexar JumpDrive F35 mit Fingerprint-Scanner funktioniert grundsätzlich sehr gut.

Hat man einmal über die mitgelieferte Software den zugangsberechtigten Finger gespeichert (funktioniert ähnlich wie beim Smartphone), wird anschließend der Zugriff auf die geschützte Partition des USB-Sticks gewährt.

Man kann insgesamt Fingerabdruck-IDs von bis zu 10 Personen generieren, so dass man im Team auch problemlos wichtige Daten mit dem Stick austauschen kann. Somit wird sichergestellt, das nur befugte Personen zugriff auf diese haben.

Der USB-Stick und die Software für die Fingerabdrücke funktioniert perfekt, solange man Windows-Systeme im Einsatz hat. Der USB-Stick funktioniert zwar auch mit dem macOS und Linux, allerdings hat man hier keine Möglichkeit, die Software für den Fingerprint zu nutzen bzw. Zugriff auf die geschützte Partition zu bekommen.

Fingerprint registration software only compatible with Windows XP, Vista, 7, 8, 10. Software required to create/edit accounts and adjust partition size.  Regular flash drive use compatible with Windows, Linux and macOS.

Lexar Website

Somit werden Apple und Linux-User hier leider ausgegrenzt. Da ich ein Macbook verwende, habe ich den Fingerabdruck-Scanner am Windows-Rechner vom Sohnemann ausprobiert. Einrichtung und der anschließende Zugang funktioniert problemlos.

Im ersten Schritt wird ein Admin angelegt (immer mit starkem Passwort, ich empfehle hier mind. 9 Zeichen mit Groß- und Kleinschreibung, Zahlen und Sonderzeichen), anschließend kann man einzelne Benutzer registrieren. Diese kann man natürlich auch ändern und bearbeiten oder ganz löschen. Das ganze ist wirklich selbsterklärend!

Lexar Fingerprint

Weitere, wichtige Informationen:

Die sichere Partition wird wie bereits erwähnt nur angezeigt, wenn ein berechtigter Finger aufgelegt wurde. Diese schließt sich automatisch nach 15 Minuten Inaktivität automatisch.

Daten und Fingerabdrücke werden auf dem Stick getrennt voneinander aufbewahrt und gehen verloren, wen das Flash-Laufwerk gewaltsam demontiert wird.

Wird das Admin-Passwort 254 x hintereinander falsch eingegeben (z.B. durch einen automatischen Passwort-Generator, startet die Selbstzerstörung des Sticks. Wenn das gute Stück also mal verloren geht, sind Eure wichtigen Daten definitiv sicher.

Die frei zugängliche Partition ist an beiden Rechnern selbstverständlich treiberlos erreichbar und sichtbar (für jeden, der den USB-Stick in den Fingern hat), der geschlossene Bereich ist quasi unsichtbar. Erst wenn man am Windows-PC einen Fingerabdruck registriert hat, kann man den geschützten Bereich erreichen. Aber eben auch nur an einem Windows-Rechner.

Lexar F35-Fakten

  • Den USB-Stick gibt es in den Größen 32 GB, 64 GB, 128 GB oder 256 GB
  • Lesegeschwindigeit bis 150 MB/s möglich (Version 256 GB bis zu 300 MB/s)
  • 256-Bit AES Verschlüsselung
  • Erkennung von Fingerabdrücken in weniger als einer Sekunde (Bestätigung hier über ein Blinksignal)
  • 10 Fingerabdruck-IDs möglich
  • Maße: 20,5×64,4×7,8 mm
  • USB-Anschluss geschützt (Plastikschieber)

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Fazit:

Bis auf die fehlende macOS Anbindung ein wirklich gutes Gerät. Aber vielleicht wird hier ja nachjustiert und es gibt noch mal ein Update für Apple- und Linux-User!

Lexar im Web:

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Das Produkt habe ich kostenlos erhalten, damit ich mir ein Bild davon machen kann und meine Meinung dazu aufschreibe. Meine Meinung wurde hierdurch selbstverständlich nicht beeinflusst. Wenn mir etwas nicht passt, dann schreibe ich das auch genau so auf.

Markus

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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