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Reingeschaut: Cirque Du Freak: Mitternachtszirkus

Willkommen in der Welt der Vampiere

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Cirque Du Freak: Mitternachtszirkus
Cirque Du Freak: Mitternachtszirkus

Vampire funktionieren immer. Also wenn die Story drumrum gelungen ist. Und jeder hat wohl zum Thema Vampire sein eigenes Bild im Kopf. Meist ist es eben eine untote Kreatur, die unbändigen Durst auf Blut hat und aus diesem Grund jede Nacht auf die Suche nach warmen Lebenssaft geht. Vor Sonnenaufgang geht es ab in die Gruft / den Sarg, da der Vampir ansonsten zu Staub verfällt. So, oder so ähnlich.

Doch all das könnt Ihr bei Cirque Du Freak: Mitternachtszirkus getrost vergessen. Paul Weitz (American Pie) hat hier eine Fantasy-Komödie geschaffen, die neben der Vampir-Story auch diese Leichtigkeit einer US-Teenagerkomödie hat. Die Story macht auf jeden Fall neugierig.

Cirque Du Freak: Mitternachtszirkus – Worum geht es?

Der 16-jährige Darren (Chris Massoglia) führt das normale Vorstadt-Leben eines amerikanischen Teenagers. Lediglich sein Freund Steve (Josh Hutcherson) verleitet ihn zu der ein oder anderen Dummheit. Steve träumt schon länger davon Vampir zu sein und als eine Zirkusshow der besonderen Art im Ort gastiert, überzeugt er Darren zu einem Besuch. Auch dieser ist schnell von der skurrilen Welt der Freaks angezogen. Seine geweckte Neugier führt schließlich auch dazu, dass er nach kurzem Tod als Vampir weidergeboren wird. Doch damit nicht genug: Bald findet er sich in einem Kampf der Vampire wieder.

Das Steve sich eher zur dunklen Seite hingezogen wird und Darren eigentlich der gut ist, wird einem relativ schnell klar, genau so weiß man nach kurzer Zeit, dass die beiden Freunde sich irgendwann in einem Kampf gegenüber stehen.

Was mir sehr gut gefällt, ist das ganze drumrum an diesem Film. Kulisse, die Darsteller (John C. Reillly, Salma Hayek, Willem Dafoe und viele mehr), die Art der Schnitte, doch, mir gefällt das ganze sehr gut.

Das Ende allerdings hat mich etwas gestört. Ohne zu spoilern – aber was passiert nach dem Kampf? Bumm Zack Ende? Es sollte laut Info ein Krieg ausbrechen, ein Kampf der Vampire – der Kampf an sich ist gut gemacht, aber das generelle Ende ist schon etwas mau und wurde damals schon bemängelt. Der Film ist nämlich schon im Jahr 2009 erschienen.

Kurz gesagt: Cirque Du Freak: Mitternachtszirkus ist eine gute Alternative zu den gängigen Vampirfilmen, fantasievoll, eine gute Geschichte, spannend erzählt, etwas Humor, ein bisschen düster und einen gelungenen Soundtrack gibts oben drauf. Kein überkrasser Grusel-Vampir-Schocker, aber ein guter Film für einen unterhaltsamen Abend.

Seit Oktober 2020 gibt es den Film erstmals in einer limitierten Steelbox auf Bluray. Kann man sich auf jeden Fall zulegen.


Cique Du Freak – Trailer:

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Bluray-Fakten:

Darsteller : Chris Massoglia, John C. Reilly, Josh Hutcherson, Salma Hayek, Patrick Fugit
Regisseur : Paul Weitz
Alterseinstufung : Freigegeben ab 12 Jahren
Bildformat: FullHD1080
Tonformat: DTS-HD Master 5.1
Extras: „Wie wird man ein Vampir“ – Tutorial, Tour du Freak und Deleted Scenes
Laufzeit : 1 Stunde und 49 Minuten
Erscheinungstermin : 23. Oktober 2020
Untertitel: : Deutsch
Sprache, : Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Studio : justbridge entertainment (Rough Trade Distribution)
Anzahl Disks : 1

Markus

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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