Anung Un Rama, besser bekannt als Hellboy, dieser rothäutige Dämon, der gegen Ende des zweiten Weltkrieges von dem russischen Mystiker Rasputin heraufbeschworen wurde, um den Nazis zu helfen, den Krieg zu gewinnen, ist wieder da und geht im Heimkino auf eine ganz besonders apokalyptische Mission.

Hellboy ist wohl der bekannteste Superheld ausserhalb des Marvel-Universums und begeisterte mit seiner liebevollen aber doch unberechenbaren Art seit 2004 die Fans und ich muss sagen, Hellboy (2004) und Hellboy – Die goldene Armee (2008) hat auch mir sehr gut gefallen.

Darum habe ich mich sehr gefreut, dass die kultige Comicfigur von Mike Mignola 2019 ein Comeback feiert.

Worum geht es?

Im Kampf gegen das Böse kann es nur einen geben: Halbdämon Hellboy! Diesmal hat Hellboy eine ganz besonders apokalyptische Mission: Er muss die mächtige Hexe Nimue stoppen, die zusammen mit einer Reihe weiterer mythischer Wesen, Tod und Zerstörung unter die Menschen bringen wollen. Während Hellboy für einen Auftrag in London ist, zieht Nimue eine Schneise der Verwüstung durch ganz England. Und plötzlich sehen sich Hellboy und seine Mitstreiter Anna und Ben nicht nur mit einer Armee der Finsternis konfrontiert, sondern auch mit ureigenen Dämonen…

Zuerst: Mir hat Ron Perlman wesentlich besser als Hellboy gefallen, als die Neuauflage in Form von David Harbour. Keine Frage, er spielt die Figur auch wahnsinnig gut, aber mir gefiel Perlman optisch als Hellboy wesentlich besser. Irgendwie sympathischer. Aber das ist ein persönliches Ding und hat mit dem eigentlichen Film nix zu tun.

Irgendwo habe ich den Satz „Deadpool mit Hörnern“ gelesen. Das passt hier nach wie vor, denn die lustigen und humorvollen Sprüche gibt es von Hellboy trotz der Horror-Szenen und es passt (wieder mal) perfekt.

Die mystischen Figuren in dem Film sind klasse und auch das Setup des gesamten Films kommt sehr gut. Hier hatten die Erfinder der einzelnen Dämonen garantiert viel Spaß und konnten sich so richtig auslassen. Sehr apokalyptisch.

Hellboy – Call Of Darkness ist ein großartiger Film, auch wenn Neil Marshall statt Guillermo Del Toro auf dem Regiestuhl platz genommen hat und auch das Drehbuch von Andrew Cosby und Christopher Golden wesentlich düsterer, blutiger und brutaler ausfällt. Es ist halt eine Comicverfilmung und kommt mit dieser Art tatsächlich näher an die Comic-Vorlagen heran.

Ein höllischer Spaß.

Ich bin gespannt, ob es aufgrund des dritten Hellboys noch weitere Teile geben wird. Geschichten dazu gibt es ja genug.

Trailer:

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Bluray-Fakten:

Darsteller: David Harbour, Milla Jovovich, Ian McShane, Daniel Dae Kim, Sasha Lane
Regisseur(e): Neil Marshall
Format: Blu-ray, Breitbild
Untertitel: Deutsch
Region: Region B/2
Bildseitenformat: 16:9 – 2.40:1
Anzahl Disks: 1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Universum Film GmbH
Erscheinungstermin: 23. August 2019
Produktionsjahr: 2019
Spieldauer: 130 Minuten

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Vater, Fotograf, DJ, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

1 Comment

  1. Ich mag Hellboy auch sehr und kann die ganze Diskussion um den 3. Teil nicht verstehen. Er ist cool und macht Spaß. Er unterhält.

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