31. Mai 2020
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Reingeschaut: The Beast

Ist das hier die asiatische Form von „Sieben“ oder doch eine entspannte Version von „Saw“ im Gewand eines einfachen, sonntäglichen Tatorts? Die Idee, zwei rivalisierende Ermittler einen Fall lösen zu lassen, der Anfangs sehr Einfach zu sein scheint, sich dann aber komplett in eine andere Richtung entwickelt, ist erstmal gut. Schauen wir mal… 

Worum geht es? 

Der brutale Mord an einem Mädchen, das mit amputierten Gliedmaßen aufgefunden wird, erschüttert ein ganzes Land! Daraufhin werden die beiden rivalisierenden Ermittler Han-su (LEE Sung-min) und Min-tae (YOU Chea-myung) auf den Fall angesetzt. Durch die Festnahme eines Verdächtigen scheint die grausame Tat aufgeklärt und der Mörder gefasst. Min-tae zweifelt jedoch an der Schuld des Angeklagten. Zeitgleich trifft Han-su auf einen Informanten, der den wahren Täter zu kennen verspricht. Doch dieser tötet vor den Augen des Ermittlers einen Drogenhändler und schlägt ihm anschließend einen geheimen Deal vor. Es ist Zeit für Han-su, die richtige Entscheidung zu treffen – wird er den Rachemord des Informanten decken, um zum Mörder des Mädchens zu gelangen?

Leider ist die Umsetzung absolut langweilig, obwohl die Geschichte, wie eben schon gesagt, an sich sehr cool ist. Die Streitigkeiten der beiden Ermittler, die düstere Stimmung, alles passt eigentlich, aber der Funke will einfach nicht überspringen.

Vielleicht liegt es auch an den einzelnen Schauspielern, denn keiner der Figuren ist auch nur ansatzweise sympathisch, alle haben ausschließlich ihre eigenen Interessen im Kopf, weswegen es immer wieder zu Streitigkeiten kommt. Das Thema Serienmörder gibt zwar eigentlich viel Raum, der hier nicht wirklich genutzt wird. 

Who is the beast?

The Beast ist leider so ein Film, den ich irgendwann entnervt ausgeschaltet habe. Bei einer Länge von gut 126 Minuten habe ich zwar lediglich die letzten 45 Minuten verpasst, hatte aber bisher noch nicht das Verlangen, noch mal zu schauen, wie es denn jetzt ausgeht.

Von daher ist „The Beast“ eher ein Film aus der Kategorie „muss man nicht sehen“. Was gut anfängt, entwickelt sich leider ab der Mitte nicht mehr weiter nach oben, sondern in die andere Richtung. Die Energie vom Anfang verpufft leider. 

Trailer: 

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DVD-Fakten:

Darsteller: Lee Sung-min, Yoo Jae-myung, Kim Ho-jung
Regisseur(e): Lee Jung-ho
Format: Dolby, PAL, Breitbild
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Koreanisch (Dolby Digital 5.1)
Region: Region 2
Bildseitenformat: 2.39:1
Anzahl Disks: 1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Constantin Film
Erscheinungstermin: 5. März 2020
Produktionsjahr: 2019
Spieldauer: 126 Minuten

Geschrieben von
Markus
Meinung dazu

Markus

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.