Ich war schon immer ein Fan von härterer Musik, NYHC, Alternative, Funk-, Speed-, Heavy- oder Trashmetal, Punkrock und was es nicht noch alles für Stilrichtungen im Bereich der Gitarrenmusik gibt – Feier ich! Es gibt immer wieder Bands, die ich gerne höre und wenn man im Bereich Musik auch mal was neues entdecken will, muss man einfach mal zu CDs oder Platten greifen, wo man den Namen nicht kennt. Ich gehe hier öfters einfach nach dem Cover – packt es mich, höre ich mal rein.

So kam ich jetzt auch auf Sink The Ship, eine Band aus Cleveland (Ohio) die einen Mix aus Posthardcore sowie Metal- und Easycore machen und wo ich das Cover einfach gut fand.

Reingehört & von Beginn an überzeugt.

Sink The Ship ist also eine mir bis dato unbekannte Band, die mich aber direkt überzeugt. Melodischer Gesang, die Stimme erinnert etwas an Billie Joe Armstrong, zumindest wenn der Sänger Calton klar und sauber singt. Brachial schreien kann er nämlich auch – was hier zum  Soundbild sehr gut passt. Ab dem 1. Track geben die Jungs Vollgas.

Trotz der typischen Metalcore-Strukturen ist Persevere von Sink The Ship auch ein bisschen Punk und Pop/Post-Hardcore und das ist gut so. Ich feier die melodischen Parts genau so, wie die brutaleren Shouting-Parts, die richtig nach vorne gehen.

Seit sie 2012 aus dem Untergrund der Heavy Music-Szene hervor brachen, wurden sie immer stärker und brachten schnell die raue Debüt-EP Reflections raus. Wenn man sich diese anhört, merkt man schon, dass sie eine gewisse Leidenschaft für ehrliche und authentische Musik haben, die aber auch einen gewissen emotionalen Wert hat. Dies führen sie problemlos auf diesem Album fort.

Sink The Ship – Second Chances

Sink The Ship haben einfach das beste Melodic Metalcore-Debüt überhaupt abgeliefert. Sie haben ein grandioses Album mit einem einzigartigen Mix aus Metalcore, Pop Punk und Post-Hardcore geschaffen. – Markus Staiger / CEO Nuclear Blast

Dem gibt es wohl so nix mehr hinzuzufügen. Ich feier dieses Album komplett und wer auch nur Ansatzweise auf einen der eben angesprochenen Sounds steht, der ist mit Sink The Ship bestens bedient. Absolute Empfehlung.

Ab dem 27.04 ist Persevere im Handel erhältlich.
www.facebook.com/sinktheship

Sink The Ship – Domestic Dispute Feat. Bert Poncet

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Immer nur Rap ist auch langweilig, es gibt so viel gute Musik da draußen. Aus diesem Grund ist es gut möglich, dass es zukünftig öfters Kritiken und Hörproben zu Alben wie dieses hier – also eher gitarrenlastig – hier im ZoomLab gibt.

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Author

Vater, Fotograf, DJ, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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