Seit einer Woche trage ich jetzt das Vivofit Fitness-Armband von Garmin, das mir (und ein paar Bloggerkollegen auch) freundlicherweise von Garmin und dem MobileLifeBlog zur Verfügung gestellt wurde. Habe ich mich seitdem mehr bewegt? Verteilt es Stromstöße damit man sich aufrafft? 2 x Nein! Also was soll das ganze?

Das Vivofit misst die Schritte, die man am Tag zurücklegt. Messen? Sagen wir mal so, es schätzt die Schritte eher. Ich stehe manchmal morgens auf und bin bereits 300 bis 400 Schritte gelaufen und das obwohl ich den sogenannten Sleep-Modus eingestellt habe. Damit sollen wohl innerhalb einer bestimmten Zeit die Schlafphasen überwacht werden. Entweder bin ich also Schlafwandler oder ich bewege mich im Schlaf extrem viel. Ein morgendliches Duschbad inkl. abtrocknen, nochmal 200 bis 300 Schritte mehr.

Wenn ich mir dann mal die Arbeit gemacht habe und im Alltag einen bestimmten Weg mal meine tatsächlichen Schritte gezählt habe und dann mit den Schritten auf der Vivofit verglichen habe, so bin ich mind. 30 % mehr gelaufen.

Dennoch macht es irgendwie Spaß, dieses „Gadget“ zu tragen. Am Ende des Tages kann man sagen, das man ungefähr 10.367 Schritte geleistet hat, irgendwas um 8 km getippelt ist und damit ungefähr X Kalorien verbraucht hat.

Das wiederum kann man dann mit einem kleinen ANT-Stick auf den Rechner übertragen und bekommt online von Garmin eine Übersicht. Schritte, wie aktiv war ich die letzten Tage, zusammengefasste Erfolge, man kann sich mit „Freunden“ messen, was allerdings noch nicht zu 100% funktioniert. Wir Test-Blogger haben eine geschlossene Gruppe bei Facebook und wir haben uns natürlich auch bei Garmin vernetzt. Meine Zahlen werden mal angezeigt, mal nicht, obwohl ich es so eingestellt habe, das alles und jeder diese sehen kann.

Screenshot

Bis jetzt ist dies ein nettes Gadget, welches aber noch nicht komplett ausgereift ist. Zudem ist es nur für Läufer oder Geher gedacht. Auf dem Rad kann ich das nicht wirklich nutzen, da sich da meine Arme relativ wenig bewegen. Klar, ich kann mir das Armband auch in die Socke stecken, um diesen „Schrittalgorythmus“ auszulösen, ist aber auch nicht die beste Lösung!

Das beste bisher ist der rote Balken, der einen immer wieder daran erinnert sich doch mal wieder etwas zu bewegen. Alternativ werde ich jetzt mal nebenher noch Runtatstic laufen lassen, da kann ich wenigstens einstellen, das ich jetzt laufe oder jetzt mit dem Rad unterwegs bin.

Man merkt vielleicht, dass ich von diesem Vivofit nicht wirklich begeistert bin, aber ich teste natürlich weiter! Unter dem Hashtag #fids gibt es bei Twitter bestimmt die ein oder andere 140-Zeichen-Geschichte zu diesem Test!

… es geht weiter …

Author

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.