That´s the Story of my Life. And that´s the fucking truth.

Tonya Harding

Diesen Film über Tonya Harding wollte ich eigentlich schon im Kino sehen, wo er allerdings nur kurz lief und ich mal wieder den Zeitpunkt verpasst habe. Biografien oder Filme, die auf wahren Begebenheiten basieren, finde ich prinzipiell spannend und wenn der Rolling Stone schreibt, dass man hier Margot Robbie in ihrer besten Rolle sieht, kann man ruhig neugierig werden

Worum geht es?

Detroit, Michigan 1994: Kurz vor den Olympischen Winterspielen in Lillehammer wird die schöne Welt des Eiskunstlaufs von einer brutalen Attacke auf die US-amerikanische Medaillenhoffnung Nancy Kerrigan (Caitlin Carver) erschüttert. Mehr noch schockiert aber die Tatsache, dass Erzrivalin Tonya Harding (Margot Robbie) in den Anschlag verwickelt sein soll. Doch wie konnte es so weit kommen? Unter der fordernden Hand ihrer Mutter Lavona Harding (Allison Janney) quält sich Tonya schon seit dem frühen Kindesalter auf dem Eis zur Perfektion. Erst als sie ihren späteren Ehemann Jeff Gillooly (Sebastian Stan) trifft, schafft sie den Absprung von der tyrannischen Mutter. Doch leider auch den Eintritt in eine anrüchige Welt, die ihr einige nicht ganz legale Wege aufzeigt, ihre Konkurrentin Nancy Kerrigan aus dem Weg zu räumen. 

Entweder die Leute haben Tonya geliebt, oder sie waren nicht sonderlich von ihr begeistert… 

Zitat aus I, Tonya

Eine Geschichte, um die sich wohl einer der größten und verrückteste Skandale der Sportgeschichte spannt, ist die von Tonya Harding. Es ist eine wahre Geschichte, erzählt aus der Sicht von Tonya. Sie ist die erste Amerikanerin, die innerhalb eines Wettbewerbs gleich zwei mal den sogenannten Dreifach-Axel, einem der anspruchsvollsten Sprünge im Eiskunstlauf, vollendete. Dennoch wird sie von der Jury kaum beachtet, was bei ihr natürlich für großen Unmut sorgt. 

Die Geschichte wird größtenteils von Tonya selber erzählt, aber auch ihr Mann, ihre Mutter sowie einige andere Menschen aus ihrem Umfeld und der damaligen Zeit kommen zu Wort, bzw. kommen in dem Film vor. Und hier hat jemand verdammt gut gecastet. 

Die Schauspieler sehen den tatsächlichen Menschen aus Tonyas Umfeld unfassbar ähnlich. Vor allem Allison Janney als Tonyas Mutter Lavona Harding ist wirklich gut getroffen, hier wurde ganze Arbeit geleistet.

Generell ist I, Tonya ein wirklich guter Film über eine fantastische Sportlerin mit einem ganz eigenen Kopf. Der Film ist relativ ruhig, hat aber spannende Momente und Allison Janney ist verdient für die beste Nebendarstellerin mit einen Oscar ausgezeichnet worden. Hier wird eindrucksvoll gezeigt, das die unglaublichsten und witzigsten Geschichten eben das Leben selbst schreibt. 

Trailer

Blueray-Fakten:

  • Darsteller: Margot Robbie, Sebastian Stan, Allison Janney
  • Regisseur(e): Steven Rogers
  • Format: Widescreen
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 – 2.40:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: dcm (Vertrieb: Universum Film)
  • Erscheinungstermin: 24. August 2018
  • Produktionsjahr: 2017
  • Spieldauer: 120 Minuten

Presse-Fotos / Szenenbilder: filmpresskit.de