31. Mai 2020
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Reingeschaut: Slasher Solstice (Serie)

Reingeschaut: Slasher Solstice (Serie)

Sidenote:

Die einzelnen Morde werden schon auf eine gewisse Art zelebriert und sind – wenn man das sagen kann – recht kreativ, zu Recht gibt es hier die FSK18-Einstufung.

Ein Splatter in Serienform, warum auch nicht und Slasher Solstice ist bereits die dritte Staffel dieser Horror-Serie. Da die Serienteile aber in sich abgeschlossen sind, ist es kein Problem, mit der Dritten Staffel einzusteigen und nach den ersten paar Folgen dieser dritten Staffel ist mir persönlich klar, dass ich in die anderen Staffeln auch mal reinschauen werde.

Worum geht es genau?

Eine vermummte Gestalt namens „Der Druide“ treibt in einem Apartmenthaus sein blutiges Unwesen und geht dabei besonders grausam vor. Er enthauptet, verätzt oder weidet seine Opfer aus. Bereits ein Jahr zuvor wurde zur Sonnenwende ein Mann aus dem Wohnkomplex von einem Mörder mit der gleichen Maske brutal ermordet, ohne dass die Nachbarn eingriffen und der Täter gefasst wurde. Nun scheint er wieder zurück zu sein und es auf die Bewohner des Hauses abgesehen zu haben. Schnell hat jeder Bewohner seinen Nachbarn in Verdacht, der Psychopath hinter der Maske zu sein.

Natürlich trägt der Druide eine Maske, ist klar, ansonsten wäre es ja auch langweilig und das ist diese Serie garantiert nicht. Man lernt in den Folgen nach und nach alle Charaktere aus dem Wohnblock kennen, jeder ist im Grunde mit sich selber beschäftigt, hat seine eigene Geschichte und seine eigenen Geheimnisse, aber irgendwie gibt es diverse Querverbindungen untereinander und natürlich fängt die Gerüchteküche schnell an zu brodeln. Die einzelnen Rollen/Charaktere sind schon recht stereotyp, aber das ist für dieses Genre schon von wichtig!

Brutal gut!

Als Zuschauer stellt man sich natürlich auch die Frage, wer denn jetzt wohl hinter der (gelungenen) Maske steckt, wird aber immer wieder in die Irre geführt, was die ganze Serie am Leben hält.

Die einzelnen Morde werden schon auf eine gewisse Art zelebriert und sind – wenn man das sagen kann – recht kreativ, zu Recht gibt es hier die FSK18-Einstufung. Es gibt äußerst explizite Bilder, dein Rumpf mit dem entsprechenden Kopf daneben ist hier noch die seichte Variante, das sich durch Säure langsam auflösende Gesicht ist da schon eine Nummer härter. Die Schock-Effekte sind gelungen, die Story ist absolut ok und definitiv unterhaltsam, kann man sich als Horror-Fan auf jeden Fall ansehen.

Die Schauspieler der kanadischen Serie sind mir alle unbekannt, machen aber durchweg einen guten Job, diese 3. Staffel der Horror-Serie ist durch die Bank stark, zieht den Zuschauer recht schnell in seinen Bann und überzeugt mich komplett.

Trailer:

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Episodenguide

1. Mörderischer Morgen
2. Blut & Kaffee
3. Abschlussprüfung
4. Amys letztes Spiel
5. Blutige Gedenkfeier
6. Die Sommerwendparty
7. Brennen soll sie!
8. Der Morgen danach

DVD-Fakten:

  • Darsteller: Lisa Berry, Paula Brancati, Dean McDermott, Paulino Nunes, Joanne Vannicola
  • Regisseur(e): Adam MacDonald
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 – 1.77:1
  • Anzahl Disks: 3
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: justbridge entertainment (Rough Trade Distribution)
  • Erscheinungstermin: 3. April 2020
  • Produktionsjahr: 2019
  • Spieldauer: 360 Minuten
Geschrieben von
Markus
Meinung dazu

Markus

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.