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Obie Trice – Cheers

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Obie Trice

Als ich den Track The Setup vom Album Cheers von Obie Trice das erste mal auf einem Mixtape gehört habe (ich weiß nur leider nicht mehr, auf welchem), war mir klar, wo dieser Track herkommt, gibt es garantiert noch mehr. Und ich sollte Recht behalten.

Obie Trice Album Cheers reiht sich ganz entspannt zwischen dem Soundtrack von 8 Mile, 50s Get Rich or Die Tryin, Eminems The Singles Zusammenstellung und D12s D12 World ein, Shady Records lieferte einfach guten Sound ab und Cheers ist für mich ein verdammt gutes Rap-Album, das ich unter anderem mit einer sehr schmerzhaften Tattoo-Session bei gut 35 Grad in Polen verbinde – dabei lief nämlich Cheers rauf und runter.

Natürlich habe ich das Album gerne mit in den Club genommen, daher hat das Cover auch etwas gelitten, was man auf dem Foto oben ganz gut erkennen kann. Aber das kann ich gut verschmerzen, denn an allen Platten, die ich so in den aktiven DJ-Jahren mit in den Club genommen habe, hängen viele Geschichten und Erinnerungen!

Ayo I’m focused, it’s the locust
O. Trice is holding the soldiers, the prognosis
Probably why I rose from zero to hope
Cause I was wide eyed and open nosed on my approach

Obie Trice – Average Man

Ausführender Produzent war Eminem (u.a. Cheers, We All Die One Day, Hands on You oder Never Forget Ya) und produzierte weitere Titel gemeinsam mit Luis Resto, Fredwreck und Denaun Porter (D12) sowie Emile. Timbaland durfte in der Produzentenreihe natürlich nicht fehlen, er zeigt sich mit Bad Bitch für ein Clubmonster verantwortlich, der immer wieder gerne funktioniert hat. Dr. Dre sorgt gemeinsam mit Mike Elizondo mit The Set Up, Shit Hits The Fan, Look in My Eyes und Oh! für den richtigen Sound.

Wer genau hinhört, entdeckt natürlich diverse Samples, zum Beispiel hört man bei Follow my Life Auszüge aus Big Poppa (The Notorious B.I.G.) oder bei Got Some Teeth kleine Elemente von Without Me (Eminem) und einiges mehr. Fans wissen, wovon ich spreche! Als Gäste hört man unter anderem Eminem, Nate Dogg, Dr. Dre, Timbaland, Lloyd Banks, Busta Rhymes und die D12-Posse!

Ich finde, Cheers wurde absolut unterbewertet, es ist ein richtig gutes Album, das ich auch heute noch sehr gerne höre. Weltweit hat es sich 1,2 Millionen mal verkauft und stieg in den Deutschen Charts in der 41. Kalenderwoche des Jahres 2003 auf Platz 63 ein. In den USA  stieg das Album von Obie Trice auf Platz 5 in die Charts ein und hielt sich 22 Wochen in den Top 100. Kritiker fanden auch meist gefallen an dem Album:

Obie Trice wird sicherlich nicht das Rapgame aufrollen wie Em oder 50 Cent. Dafür bedient er zu wenig Rap-Klischees, fährt keinen extrem charismatischen Style und hält sich battle-technisch zurück. Was bleibt sind ein paar sehr gute Ansätze und ein paar sehr gute Songs.

laut.de >>

Für ein Debüt-Album war das damals schon ein richtiges Goldstück und in meinen Augen auch das beste, welches Obie Trice herausgebracht hat. Preislich liegt es bei Discogs aktuell zwischen 12 $ (hier fehlt allerdings eine Vinyl) und 260 Euro (Neu und eingeschweißt). Bin froh, dieses Teil im Plattenschrank zu haben.

The Setup

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Got Some Teeth

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Artist: Obie Trice 
Titel: Cheers
Label: Shady Records (B0001105-01) &  Interscope Records (B0001105-01)
Format: 2 x Vinyl, LP,
Veröffentlicht:

Markus

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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