Für die 26. ShortCuts habe ich in diverse Alben reingehört. Mit dabei sind Jenny and the Mexicats, n`toko, Pitbull, Soma, Wendja und dem großartigem Karriem Riggins, also von gutem Stoff bis hin zum totalen Tiefpunkt gibt es alles, was das die Musikwelt so hergibt, aber so ist das mit der Musik, entweder es gefällt, oder es gefällt eben nicht. 

N´toko – Emirates

Ich bin mir nicht so ganz sicher, was uns der gute Mann aus Slowenien hier mitteilen möchte, aber es klingt in meinen Ohren wie eine Katastrophe. Man sagt dazu auch gerne experimenteller Hip Hop. Ein Soundbild, das recht schwer zugänglich ist, hektisch und nervig, ich habe mich wirklich öfters durch dieses Album geskippt, konnte aber nie irgendwas finden, was mich begeistert.

Nothing is cool, your rage is part of the machine – your whole subculture brought to you by energy drinks – Self expression is nothing but you – working for free – twerking at gunpoint but yo, this is the real me – this is the real you, and this is the real we.
– N`toko

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Jenny and the Mexicats – Open Sea / Mar Abierto

Die Geschichte der mexikanisch-britisch-spanischen Band beginnt im Jahr 2008 in Madrid. La Roja war auf dem besten weg, Europameister zu werden und Jenny mixt Rockabilly, Flamenco und Folk. Außergewöhnlicher Sound, der gute Laune macht und einfach eine gelungene Abwechslung zum Einheitsbrei bietet. Sollte man auf jeden Fall mal reinhören!

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Pitbull – Climate Change

M.I.A.M.I. aus dem Jahr 2004 war ein cooles Album, danach ging es in meinen Augen immer weiter bergab. Seit letzten Freitag ist Climate Change im Handel und man bekommt das, was man nach den letzten Alben und Tracks erwartet – Plastik-Pop-Musik, simpel produziert, bisschen Bla Bla, eben so, wie es die Masse gerne will, bis auf einen Track braucht jedes Lied mind. einen Feature-Gast, damit Pitbulls immer gleich klingende Art zu rappen wenigstens etwas aufgelockert wird. Aber besser wird es dadurch nicht. Da ist Options ft. Stephen Marley noch einer der guten Tracks…

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Wendja – Poet & Prolet

Eine Stadt spiegelt sich im Wasser des Sees, aus dem Wendja gerade auftaucht, im Hintergrund eine Bergkette, dann wollen wir doch mal schauen, was der Poet und Prolet uns so zu sagen hat. Inhaltlich geht da auf jeden Fall einiges, seine Lyrics trägt er in Form von entspannten Raps vor, musikalisch geht das ganze in Richtung radiotaugliche Pop-Musik, die sich im Kopf festsetzt und gut klingt – Poptracks ohne Castingkontrolle, sagt der Pressewaschzettel. Entspannter Sound zum zuhören. Und wenn Wendja will, nimmt er ironisch einen Apres-Ski-Hit auf und begeistert garantiert diejenigen, über die er sich eigentlich lustig macht…

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Karriem Riggins – Headnod Suite

Anklopfen, eintreten, willkommen in der Headnod Suite, einer von herrlichen Beats gefüllten Suite, die zum – na? – Kopfnicken einladen. Auf insgesamt 29 Anspielpunkten zeigt Karriem Riggins, was er kann und es ist tatsächlich großartig. Als ausgebildeter Jazz-Schlagzeuger weiß er halt, wie ein Drumloop zu klingen hat. Zwischendurch gibts ausgewählte Skits, ein bisschen elektronischen Sound, jazzige Klänge, fantastisch. Fans von J Dilla oder Madlib werden Karriem Riggins definitiv feiern! Wenn es nicht gleich ankommt – besucht die Headnod Suite ein paar mal – irgendwann werdet Ihr es merken…

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Soma – Niemandsland

Soma erzählt Euch Geschichten und liefert den passenden Soundtrack gleich mit. Der Sound erinnert irgendwie an die frühen Sachen von Clueso, ein bisschen Damion Davis fließt mit ein und egal ob es todernst oder ironisch zur Sache geht, die Jungs fliegen gekonnt durch die Gefühlswelten. Es geht Gesellschaftskritisch und sarkastisch zur Sache, es macht Spaß, den Texten und der Musik zuzuhören. Und dabei wollten sie keine Lieder über Liebe machen…

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Vater, Fotograf, DJ, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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