Drone – Tödliche Mission (Reingeschaut)

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Es gibt diverse Filme über verdammte Kriege, die mit Hilfe von Dronen fast wie ein Kriegsspiel ablaufen. Irgendwo sitzt jemand vor einem Bildschirm, sieht das potentielle Ziel, visiert an, wartet auf seine Freigabe und schießt. Es ist scheinbar einfach, Menschen, Kinder und Unschuldige zu töten, wenn man ihnen nicht gegenüber steht.

Schon in Good Kill wurde eine wahre Begebenheit verarbeitet und auch in diesem Film geht es um einen Dronenpilot. Neil Wistin kann nach seinen erfolgreichen Kriegseinsätzen direkt nach Hause fahren. Dort kann er mit seiner Familie, der er natürlich nichts über seine Arbeit erzählen darf, einen schönen Feierabend genießen.

Worum geht es?

Tagsüber fliegt Neil im Auftrag des US-Militärs Drohnenangriffe auf Ziele im Nahen Osten, abends führt er mit seiner Familie ein beschauliches Vorort- Leben. Eines Tages klingelt der pakistanische Geschäftsmann Imir Shaw an seiner Tür und verwickelt ihn in ein Gespräch. Durch seine charmant-sympathische Art wird er zum Abendessen der Familie eingeladen. Doch der Abend nimmt eine unerwartete Wendung als Imir offenbart, dass Neil für den Tod seiner Familie verantwortlich ist. Konfrontiert mit den tödlichen Folgen seiner Arbeit, spitzt sich die Situation langsam zu und Neil muss erkennen, dass viel mehr auf dem Spiel steht …

Wie reagiert jemand, der plötzlich mit den tödlichen Folgen seiner Arbeit konfrontiert wird und denkt, dass seine Familie in Gefahr ist? Die beiden Hauptakteure spielen großartig und es entwickelt sich ein wunderbares Psychoduell.

Kann jemand, der seine Familie durch eine ferngesteuerte Granate verloren hat, genau ein Jahr später auf den Tag genau jemand anderem das selbe antun? Wie viel Schmerz in den Menschen steckt, die ihre Familie verloren haben, nur weil die zur falschen Zeit am falschen Ort waren, zeigt dieser Film.

Es muss nicht immer blutig und aktiongeladen sein, etwas Kritik an Amerika darf schon sein, aber die Schuld wird immer woanders gesucht!

Trailer:

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DVD-Fakten:

Darsteller: Sean Bean, Patrick Sabongui, Mary McCormack, Joel Moore
Regisseur(e): Jason Bourque
Format: Dolby, DTS, PAL, Widescreen
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 – 2.40:1
Anzahl Disks: 1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Concorde Video DVD
Erscheinungstermin: 16. November 2017
Produktionsjahr: 2017
Spieldauer: 86 Minuten

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Markus

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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