20. September 2020
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germanmade. Der der neue Timer für das Jahr 2017!

germanmade. Der der neue Timer für das Jahr 2017!

Ich plane ja gerne auf Papier. So gerne ich mich von einer App an diverse wichtige Dinge, die ich erledigen muss, erinnern lasse und auch meine/unsere Termine in einem elektronischen Kalender pflege (sonst würde familientechnisch Chaos herrschen), einen Papierkalender sowie ein Notizbuch nutze ich dennoch nebenher. Es hat einfach etwas mehr Stil und macht Spaß, wenn man nach Jahren in die alten Termine, Notizen und Gedanken eintauchen kann.

Ich bin ja bekennender Fan von X17, das modulare System und die sehr gute Verarbeitung hat mich einfach überzeugt, dennoch schaue ich gerne links und rechts, was es sonst noch so gibt. germanmade. hatte ich schon das ein oder andere mal hier im ZoomLab und die Begeisterung über die Produkte ebbt nicht ab – auch nicht über das g.book!

g.book?

Auch das g.book hatte ich schon im ZoomLab, aber relativ schnell hat es in der Familie einen neuen Besitzer gefunden und da ich im Jahr 2017 einfach mal etwas neues probieren wollte, war germanmade. so nett und haben mir ein zweites g.book mit einem Kalender für das Jahr 2017 sowie einem Notizheft geschickt.

Wie gesagt, das Smartphone mit ToDo-App und Kalender ist super, aber trotz des technischen Fortschrittes macht es einfach Spaß, Ideen aufzuschreiben, Termine zu notieren und Gedanken festzuhalten.

Ein Notizbuch & Kalender aus Papier ist so viel lebendiger und einfach unersetzlich. germanmadepunkt.de

Vor allem, wenn man so einen schönen Planer in der Hand hält, wie den von germanmade.! In meinem Fall ist es schönes, hochwertiges und vegetabil gegerbtes, schwarzes Leder. Durch die Patina, die sich im laufe der Zeit bildet, wird es zu einem ganz persönlichen Stück eigene Geschichte.

Durch die durchdachte Gummiband-Bindung und die entsprechenden Hefte lässt sich der Planer genau so bestücken, wie Ihr es mögt. Maximal bietet das System Platz für 3 Hefte. Alles passt sich so an, wie Ihr es benötigt.

Germanmade. - ZoomLab

Handschrift

Die Handschrift wird vernachlässigt und dabei ist uns allen klar, das aufgeschriebene Dinge eher im Kopf bleiben, als getippte. Papier ist daher definitiv unverzichtbar.

Analog ist besser. Manche Traditionen dürfen nicht aussterben. germanmadepunkt.de

Organisieren

Wie organisiere ich mich am besten? Da gibt es diverse Webseiten, die sich mit dem Thema Zeitplanung oder auch Zeitmanagement auseinandersetzen, ob man sich zum Beispiel mit der 5×3 Methode oder GTD (Getting Things Done) organisiert, bleibt jedem selber überlassen, Hauptsache ist, man organisiert sich irgendwie.

Ich selber schreibe mir tatsächlich jeden Termin auf, so kann ich zum Beispiel Sonntags schon mal schauen, was in der nächsten Woche anliegt, wichtige Dinge schreibe ich auf der freien Notizseite rechts im Kalender auf, hier finden aber ToDos genauso ihren Platz, wie schnelle Gedanken.

Wenn ich mir etwas längeres aufschreiben muss, nutze ich das Notizheft, das sich ganz hinten im Ledereinband befindet.

Das Kalenderheft ist, ähnlich wie bei X17, auf 2 Hefte aufgeteilt, die sich in der Jahresmitte und am Jahresende überschneiden. Ich habe schon immer beide Hefte im Planer gehabt, da ich oft auch Termine notieren muss, die in der anderen Jahreshälfte liegen.

Der Kalender

Der Jahreskalender ist ansonsten in englischer Tages- und Monatsschreibweise und hat eine logische Wochenübersicht. Rechts oben steht die jeweilige Kalenderwoche. Wer mag, kann das Gewicht dadurch reduzieren, daß er nur ein Heft, zum Beispiel für die erste Jahreshälfte, einlegt. Mit dem separat erhältlichen Jahresüberblick bekommt man auf 20 Seiten immer 2 Monate auf einen Blick gezeigt.

So habt Ihr alle wichtigen Termine, zum Beispiel Geburtstage, immer an einem Ort.

Kritik

Es ist jetzt nicht wirklich ein Grund zum meckern, aber die dezenten Striche, die diese Blombe am Leseband aus Gummi auf dem Papier hinterlassen, sind nicht ganz so schön. Aber das bringt das Material (Alu) mit sich und da die Blombe in den meisten Fällen außerhalb des Buches hängt, ist das ganze auch zu verkraften. Legen wir das ganze unter weiterer Patina auf dem Papier ab!

Bei dem Kalender würde ich persönlich mich über den Eindruck der Feiertage freuen, die fehlen mir nämlich auch. Aber auch hier kann jeder die Feiertage ganz individuell eintragen. Gerade die Gestaltungsmöglichkeit wird ja in der Midori-Traveler-Notebook-Szene sehr groß geschrieben und eine gewisse Ähnlichkeit zum Midori TN ist ja beim g.book defintiv vorhanden…

Germanmade. - ZoomLab

Fazit:

Ich bin schlicht begeistert. Die Hülle aus Echtleder fühlt sich sehr gut an, ist robust und liegt dennoch gut in der Hand. Aufgrund der speziellen Bearbeitung – das Leder  wird aufgeraut und mit einem besonderen Öl bearbeitet – fühlt sich der Timer  wirklich samtweich an. Die Patina kommt dann mit der Zeit – ich bin gespannt wie sich mein g.book über das Jahr 2017 entwickelt!

Das 80gr/m² Papier der Notiz- sowie Kalender-Einlagen ist weich und lässt sich gut mit dem Füller, einem Kugelschreiber oder auch mit einem Bleistift beschreiben.

Ein tolles, natürliches Produkt, welches in ausschließlich hier in Deutschland gefertigt wird. Es ist durch Prägung personalisierbar, jedoch finde ich, reicht die Patina, die sich mit der Zeit entwickelt, völlig aus.

Weitere Einlagen sind übrigens das Adressbuch und die Visitenkarten-Einleger, die man auch noch käuflich erwerben kann. So ein Adressbuch hat auf jeden Fall was und auch Visitenkarten können kleine Kunstwerke sein!

Germanmade. - ZoomLab

Ende des Jahres 2017 wird es dann noch mal eine Fotoserie mit dem Timer von germanmade. geben – dann kann man sehen, wie sich der Timer innerhalb eines Jahres positiv verändert. Ich bin selber auch sehr gespannt!

Das ganze werdet Ihr natürlich hier in der Rubrik Stift & Papier und drüben bei Flickr in einer eigenen Galerie sehen können. Dazu gibt es dann ein abschließendes Fazit, wie ich über das Jahr hinweg mit dem Timer klar gekommen bin. Das ein oder andere Foto wird es auch noch drüben bei Twitter und Instagram geben.

Versprochen…

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g.book – Überblick:

  • Der Einband für die Notizbücher ist aus vegetabil gegerbtem Leder
  • Erhältlich in earth, vintage, night und stone
  • Smarte Gummibindung bietet Platz für 3 Notizbücher und mehr
  • Lesezeichen
  • Steckfach auf der Rückseite für Tickets, Briefe oder Karten
  • 2 x Notizbuch liniert, á 56 Seiten
  • 1 x Notizbuch blanko, á 56 Seiten
  • Visitenkarten-Einleger für 12 Karten
  • Personalisierbar durch Prägung oder Gravur
  • Handgefertigt in Deutschland

g.book – Masse

  • Offen: B 270mm / H 215mm
  • Geschlossen: B 130mm / H 220mm
  • Gewicht: ca. 260 g
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Vielen Dank für das g.book an germanmade.! Das kostenlose Exemplar beeinflusst nicht meine persönliche Meinung. Wenn etwas nicht passt, dann schreibe ich das hier auch genau so auf.

Geschrieben von
Markus
Meinung dazu

3 Kommentare
  • Sieht aus, wie ein Remake von Midori. 1:1.
    Das Kalendarium gibt es nur auf englisch?
    Färbt das leder ab? Geh doch mal bitte mit einem weißen Papier und reibe an der Oberfläche des Leders – innen, wie außen! Wenn es mit Öl behandelt ist, dann färbt es meistens.
    Das Papier sieht aus, als würde es geöffnet aufsperren – wie ist das Aufschalgverhalten?

  • Hallo Gerd – das sind viele, gute Fragen. Danke!

    Das Kalendarium gibt es nur auf englisch, ja.

    Ein weißes Papier habe ich genommen, erst mit dem Fingernagel etwas „gescratcht“, da färbt es nicht ab. Wenn ich das Papier mit wirklich festem Druck über das Leder ziehe, dann färbt es minimal ab. Das ist aber kaum erwähnenswert.

    Das Aufschlagverhalten finde ich sehr angenehm. Wie bei Midori auch, sperrt es manchmal etwas. Knicke ich aber den entsprechenden Monat etwas über, bleibt es gut auf dem Schreibtisch liegen.

    Aber das werden auch noch mal Punkte sein, auf die ich zwischendurch eingehe und auch im Bericht Ende 2017 noch mal erwähnen werde.

    Vielen Dank für die Anmerkungen!

  • Die Ähnlichkeit zum MTN ist echt verblüffend. Gefällt mir gut, vor allem dieses grau auf der Website von denen gefällt mir richtig gut. Danke für den Hinweis!

Markus

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.