Kophörer-Kritik / Werbung

Zu Hause genieße ich Musik meist mit meinem großen Over-Ear Kopfhörer, damit kann ich mich wirklich ausklinken und abschalten, oder mit meiner Musik in Ruhe arbeiten, unterwegs aber mag ich eher kleine In-Ears und da mein Smartphone meist im Rucksack oder einer anderen Tasche liegt, machen kabellose Kopfhörer schon Sinn. Da ich aber a) die EarPods abgrundtief hässlich finde und b) sowieso kein iPhone-User bin, kann ich also auf diese überteuerten Dinger gut verzichten. Zagg hat mir jetzt die iFrogz Sound Hub Sync ins ZoomLab geschickt und sie begleiten mich jetzt schon eine ganze Zeit lang, wenn ich unterwegs bin.

Im Grunde ist das ein kabelloser Receiver mit Kopfhörern und ja, die Kopfhörer sind noch via Kabel mit dem Receiver verbunden, aber man benötigt keine direkte Verbindung mehr zum Smartphone, um Musik oder Hörspiele zu genießen, das regelt Bluetooth.

Gut finde ich, dass man nicht auf die mitgelieferten Kopfhörer angewiesen ist, der Klang ist zwar wirklich gut, aber wenn diese mal einen Defekt haben, kann man sie einfach austauschen, da der kabellose Receiver einen Mini-Klinken-Anschluss hat, wo man jeden handelsüblichen Kopfhörer anschließen kann. Wer also keinen Bock auf In-Ears hat und lieber On- oder Over-Ears trägt, kann diese auch mit dem Sound Hub Sync verbinden.

Aber erstmal reicht mir der mitgelieferte In-Ear vollkommen, der 8-mm-Treiber liefert sehr guten Sound, die Passform ist sehr angenehm und dank den mitgelieferten 4 Paar Ear Tips hat man verschiedene Größen, da sollte jedes Ohr mit klarkommen. Die Sportbügel am In-Ear habe ich auch gelassen, sie sorgen bei mir für einen noch besseren Sitz.

Der Sound Hub verfügt, wie eben schon erwähnt, über einen 3,5 mm Klinkeneingang, hat einen Magnetverschluss, mit dem man das Teil sehr gut am T-Shirt, Jacke oder Rucksack-Träger befestigen kann. Zusätzlich kann man diesen Magnetverschluss super als Kabelaufbewahrung nutzen. Da „vertüddelt“ nix mehr.

Auch wenn es nicht wirklich wichtig ist, finde ich, kann man die Hülle aus Gummi wechseln. Ausgeliefert wird das Gerät mit einer schlichten grauen Hülle (sieht man auf dem Foto ganz oben) und mit zwei weiteren Hüllen, die aussehen, als ob man sie beim letzten Renovieren – genauer gesagt beim Streichen – getragen hat.

Ich habe keine Ahnung, was sich die Produktdesigner dabei gedacht haben, aber das sieht aus wie gern gewollt, aber nicht gekonnt. Von daher finde ich das schlichte Grau am besten. Andere Farben wie grün, rot oder blau fände ich hier wesentlich angenehmer, aber was eine hellgraue, mit gelben Flecken bespritzte Hülle (oder noch schlimmer, dunkelgrau mit gelben und blauen Flecken) soll, erklärt sich mir nicht.

Die Hülle ist gleichzeitig auch der Verschluss für die USB-Ladebuchse. Eine Akku-Ladung hält bis zu 8 Stunden, langer Musikgenuss ist also garantiert – wenn das Smartphone unterwegs so lange mitmacht. Zusätzlich sind die Hörer IPX-2 zertifiziert, sind also wasserfest.

Zusätzlich kann der Wireless Receiver auch zum telefonieren genutzt werden und die Lautstärke kann über zwei entsprechende Tasten geregelt werden. Wobei ich das eigentlich schon als Standardfunktion betrachte, wer heute einen kabellosen Kopfhörer oder einen entsprechenden Receiver herausbringt, muss diese Funktion mitbringen.

Ein weiterer Pluspunkt von diesem magnetischen Kopfhörermodell ist die iFrogz Earbud Tips for Life™ Garantie. Passstücke werden von iFrogz ersetzt, wenn sie abgenutzt, beschädigt oder verloren gegangen sind. Sehr coole Sache!

Unterm Strich ist der iFrogz Sound Hub Sync Wireless ein wirklich guter Kopfhörer, der einen sehr guten Sound abliefert und eine fantastische Flexibilität bietet.

Fakten:

Abnehmbare Sportbügel
Ohrpassstücke in vier Größen
8mm Treiber (Neodym)
Schweissbeständiges IPX2-Design
Entfernbarer 3,5 mm Klinkenstecker
Silikonhüllen in 3 Farben
Akkulaufzeit bis zu 8 Stunden
Mikrofon/Bedienfeld
Kabelaufbewahrung

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Vielen Dank an Zagg, die mir den Kopfhörer zu Testzwecken kostenlos überlassen haben. Meine Meinung wird hierdurch nicht beeinflusst. Wenn mir etwas nicht gefällt oder etwas nicht richtig läuft, dann sage bzw. schreibe ich das auch.

Author

Vater, Fotograf, DJ, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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