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Tinte ist nicht gleich Tinte, das merkt man relativ schnell, wenn man eine gewisse Zeit mit unterschiedlichen Füllern und dadurch auch oft mit unterschiedlichen Tinten schreibt. Wobei hier natürlich die unterschiedlichen Faktoren des Füllers mit einfließen, denn auch die Breite der Feder und der Tintenfluss hängen mit dem endgültigem Bild der Tinte auf dem Papier zusammen.

N°1

Vor einiger Zeit habe ich von Berlin Notebooks, die hier im ZoomLab ja auch schon mit Ihren Notizheften vertreten waren, die erste Tinte mit dem simplen Namen Berlin Notebook Blue Nº1 bekommen. Designt wurde sie von Viktor Walter, einem Berliner Künstler und Maler.

Es steht Blau drauf, im kleinen Fläschchen wirkt sie aber erstmal sehr dunkel, ja fast schwarz, doch als ich sie in den Konverter gezogen habe, sah man, dass diese Tinte natürlich Blau ist und auch auf dem Papier strahlt mich ein wirklich  kräftiges Blau an, kein Königsblau, sondern noch einen  ganzen Schwung dunkler. Schön.

Beim Schreiben merkt man, dass sich, je nach Federstärke, ein leichter Farbtonverlauf zeigt, was bei einem längeren Text wirklich sehr schön aussieht. Ich mag die Tinte und im Diplomat Excellence A2 Oxyd ist sie aktuell wirklich gut aufgehoben. Gut ist auch, das Sie gegen Tintenkiller unempfindlich ist. Somit ist diese Tinte schon mal einen Schritt näher an der Zertifizierung Dokumentenecht*.

Wer die Tinte erstmal testen möchte, kann sich im Shop auch nur ein 5ml Fläschchen (EDC-Version) ordern. Hier passt allerdings die Feder meines Füllers nicht ganz rein. Klar, man kann den Konverter eintauchen, dies gibt aber meist anschließend eine große Sauerei, also empfehle ich hier auf jeden Fall eine Spritze mit einer Nadel. Ich habe mir mittlerweile sowieso angewöhnt, damit meine Tintenpatronen nachzufüllen, wenn ich mal keinen Konverter nutze. Aber das ist ein anderes Thema.

Ich muss aber auch gestehen, das ich kein Tintenprofi bin, da gibt es andere, die sich mit dem Thema wesentlich besser auskennen. Chris von Lineatur.Expert zum Beispiel würde ich schon als Profi im Bereich der Tinten und hochwertigen Schreibgeräten nennen und auch er hat über die N°1 Tinte von Berlin Notebook geschrieben und hat ihr sogar den Titel „Tinte des Monats“ gegeben.

Der Blauton ist recht angenehm. Ein etwas dunkleres Blau, das mir durchaus gefallen mag. Auch, wenn mir die Schulzeit damals ja blaue Tinte etwas vermiest hat.  Dieses etwas dunklere Blau hat etwas.

Chris / Lineatur Expert

Den Beitrag, generell das ganze Blog kann ich nur empfehlen, wenn Ihr Interesse an Stift, Papier und Tinte habt.

Ich finde die Tinte wirklich schön, man kann sehr gut mit Ihr schreiben, sie sieht wunderschön aus und wer etwas wert auf ein schönes Schriftbild legt und generell gerne mit Tinte schreibt, der sollte sich die Tinte aus dem Hause Berlin Notebook einmal ansehen.

Fakten:

  • 30 ml Premium Tinte
  • Kräftiges Blau mit einem leichten Kupferglanz
  • Handgemacht in Deutschland
  • Verpackt in einer Box aus Pappe

*) Was ist Dokumentenecht?

Um den ISO-Standard 12757-2 zu erhalten, muss eine Tinte folgendes erfüllen:

  • Wischbeständigkeit (schnell trocknen)
  • Nicht korrigierbar (nicht ausradierbar oder mit Tintenkiller entfernbar)
  • Nicht ohne Spuren zu entfernen sein
  • Lichtechtheit (Sie darf nach einer gewissen Menge Lichtaussetzung nicht verblassen)
  • Wasserfestigkeit (Einfluss von Wasser darf die Tinte nur so weit verwaschen, als dass die Schriftlinien weiterhin sichtbar bleiben)
  • Resistenz gegen bestimmte Chemikalien und Lösungsmittel

Erfüllt eine Tinte diese Kriterien nicht, ist sie nicht dokumentenecht. Wer diese Norm benötigt oder seine Tinte als Dokumentenecht bezeichnen möchte, kann sie z.B.  hier kaufen (auf englisch). Diese Norm ist allerdings nicht kostenlos.

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Das Produkt habe ich kostenlos erhalten, damit ich mir ein Bild davon machen kann und meine Meinung dazu aufschreibe. Meine Meinung wurde hierdurch selbstverständlich nicht beeinflusst. Wenn mir etwas nicht passt, dann schreibe ich das auch genau so auf.

Author

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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