Spätestens, wenn man bei einer eventuell langweiligen Netflix-Session Wollmäuse sieht, die  – vorbei an der Couch – von links nach rechts durch Wohnzimmer gleiten, ist es an der Zeit, mal wieder den Staubsauger zu schwingen. Ich gebe zu, Staubsaugen ist jetzt auch nicht mein größtes Hobby, aber es muss halt hin und wieder sein. Wie oft hat man schon beim Staubsaugen daran gedacht, was man jetzt grad sonst so machen könnte und was kostet überhaupt eine Putzhilfe, die zwei mal die Woche hier wieder Glanz ins ZoomLab bringt? 

Da kam das Angebot von Miele, eine Putzhilfe in Form vom Scout RX2 Home Vision Staubsauger-Roboter durchs ZoomLab zu jagen, genau richtig. Während der nämlich für einen sauberen Boden sorgt, kann man an einem Blogbeitrag feilen, Fotos machen, auf Instagram oder Twitter rumhängen oder mit den Kids draußen kicken, einkaufen oder was auch immer machen. 

Aber ganz von Anfang an… 

Der Postbote liefert ein Paket, in dem Karton finden wir, neben dem eigentlichen Roboter, die beiden Frontbürsten, die man an den Roboter anbringen muss. Einfach aufstecken, – Klick – fertig. Weiterhin befindet sich die Basisstation, eine Fernbedienung inkl. Batterien und eine Bedienungsanleitung im Karton. Mit dem mitgelieferten Magnetband kann man bestimmte Bereiche in der Wohnung abgrenzen, die dann vom RX2 nicht angesteuert und bearbeitet werden. 

Somit ist der Roboter quasi bereit. Während er noch etwas Energie an der Basisstation aufnimmt, kann man die Uhrzeit am Gerät einstellen und ihn, wenn man will, ins Wlan hängen. Dann hat man über die entsprechende App auch Zugriff auf den Saugroboter und kann sogar über die Kamera sehen, wo der Saugmeister grade steckt. Einstellung von Uhrzeit und Wlan ist tatsächlich Kinderleicht und geht simpel über die App, bzw. über das Touchpanel am Gerät. 

Erstmal die Wohnung erkunden…

Ich habe bewusst erstmal nichts beiseite gestellt oder weggelegt, um zu sehen, womit der RX2 so seine Probleme hat, bzw. was man zukünftig ggf. im Vorfeld beiseite räumen sollte. Los gehts. Er fährt sicher durch die Wohnung, auch im Essbereich steuert er problemlos durch die einzelnen Stuhlbeine und unter der Couch befördert er so einiges zu Tage, was man mit dem regulärem Staubsauger nie erreicht hat. 

Mit unseren Badezimmer-Teppichen oder dem kleinen, dicken, flauschigen, aber dennoch lose liegendem Teppich im Kinderzimmer hat er dann doch so seine Probleme und schiebt sie entweder in die Ecke (Badezimmer), oder kurvt drumherum (Kinderzimmer). Aber das kann man ja vorher einfach weglegen. Easy. 
Andere, größere Teppiche, die auf dem Boden liegen, reinigt er problemlos mit. Sollte man irgendwo mal eine Mehrfachsteckdose liegen haben, oder generell ein paar Kabel in der nähe vom Entertainment-System liegen haben, so kann sich der RX2 da schon in den Kabeln verheddern.

Entweder grenzt man solche Ecken dann mit dem Magnetband aus, oder nutzt den Hinweis von der neuen Putzhilfe, diese Kabellage endlich mal aufzuräumen und ordentlich wegzupacken. 

Positiv überrascht…

Man schafft definitiv mehr, denn man muss sich nicht mehr ums saugen kümmern. Ob man produktiv ist und zum Beispiel draußen ein paar Dinge fotografiert oder die Zeit, während der kleine die Wohnung saugt, für eine Pause mit Kaffee und der Tageszeitung nutzt, bleibt jedem selber überlassen. Es ist auf jeden Fall eine richtig coole Sache, wenn man aus dem Haus geht, vorher den Roboter startet und wenn man 2 Stunden später zurück kommt, ist alles schön sauber. Perfekt! 

Zwei Stunden schafft der Scout RX2 nämlich problemlos im Dauersaugmodus und zwar ohne seine Reinigungsleistung zu verlieren. Dank der Quattro-Cleaning Power und der systematischen Reinigung durch 3d Smart Navigation ist diese nämlich perfekt. 

Quattro-Cleaning Power?

  • Die ausschwenkbaren Seitenbürsten befördern den groben Schmutz unter das Gerät. 
  • Die große Bürstenwalze nimmt diesen zuverlässig auf und transportiert den Schmutz in die vordere Saugöffnung. 
  • Hinten gibt es eine weitere Saugöffnung, diese sorgt für die Aufnahme von Feinschmutz. 
  • Mit Hilfe eines starken Gebläses landet der Schmutz anschließend sicher in der Staubbox im Gerät. 

3D-Smart Navigation?

Die dreidimensionale Raumerkennung per Kamera funktioniert erstklassig. Mit zwei Frontkameras erkennt der Scout RX2 präzise und dreidimensionale Objekte. Er ermittelt die Distanzen zu den möglichen Hindernissen automatisch und navigiert sich darum herum. Möbel und Gegenstände sowie auch der RX2 selber bleiben so vor Kollisionen geschützt. Auch komplexe Raumstruckturen sind mit der 3D-Smart-Navigation für den Scout kein Problem. Funktioniert perfekt. 

Corner-Brush!

Ecken sind für den RX2 kein Problem. Die Außenbürsten kommen wirklich bis in die letzte Ecke und somit sind die eben angesprochenen Wollmäuse definitiv Geschichte. 

Staubbox / Reinigung

Was ich als Hausstaub-Allergiker besonders feier, ist die problemlose Entsorgung des ganzen Staubs und Dreck, der sich eben noch auf dem Fussboden befunden hat. Einfach den Deckel am Roboter aufklappen, die Box am gelben Griff entnehmen und den Inhalt mit einem Handgriff in die Tonne schmeißen. Der AirClean Plus Filter in dieser kleinen Box sorgt zudem dafür, dass der aufgesaugte Staub dort bleibt, wo er hingehört. In der Box. Die effektive Filtration sorgt zudem für eine besonders saubere Raumluft. 

Kontrolle

Wenn Ihr mal nicht zu Hause seid, könnt Ihr den RX2 dennoch kontrollieren, oder einfach mal schauen, ob alles ok ist, über verschlüsselte Server kann man sich Live-Bilder aufs mobile Endgerät holen. Man kann das Gerät sogar über Navigationstasten steuern. In der App kann man anhand einer angelegten Karte sofort sehen, an welcher Position sich der Saugroboter befindet und wo er bereits gereinigt hat. Der RX2 legt bei jeder Aktion eine neue Karte an! 

Reinigung nach Plan

Natürlich kann man den RX2 auch individuell programmieren. So fängt er seinen Dienst an, wenn man garantiert nicht zu Hause ist. Er fängt zu einem festgelegten Zeitpunkt an und fährt anschließend wieder zurück zur Ladestation, damit sich der Akku regenerieren kann. 

Natürlich kann man den Scout auch abweichend von seinen Automatikprogrammen einsetzen. Mit der mitgelieferten Fernbedienung kann man den Saugroboter sogar individuell bedienen. Mit einfachen Befehlen lässt sich der Roboter so auch gezielt zu bestimmten Flächen steuern. 

Fazit: 

Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, sowas braucht man  nicht. Ich finde die Idee eines Staubsaugerroboters äußerst gut, solange das Gerät funktioniert und davon hat mich der Miele Scout RX2 überzeugt. Problemlose und sehr gute  Reinigungsleistung, die Möglichkeit der Vernetzung (die aber keine Pflicht ist – man kann sogar problemlos das Wlan-Modul entfernen), fantastische Verarbeitung des Gerätes – ich kann über diesen kleinen Roboter wirklich nichts schlechtes sagen.

Er macht seinen Job erstklassig, ist quasi mit etwas Vorarbeit komplett selbstständig, verlangt kein Trinkgeld und quatscht kein dummes Zeug. Eventuelle Überstunden macht er auch ohne zu murren – was will man denn bitte mehr? 

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Ich habe den Staubsauger von Miele kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen, damit ich ein Urteil darüber fälle – meine Meinung wurde hierdurch nicht beeinflusst. Wenn mir etwas nicht gefällt, dann schreibe ich das auch so – regelmäßige Leser/innen wissen und schätzen das! 

Author

Vater, Fotograf, DJ, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen.

1 Comment

  1. Es geht nix über einen Staubsaugerroboter, wir werden uns zu Weihnachten jetzt endlich so ein Teil schenken – habe bisher nur gutes gehört, von daher wurde jetzt schon einer bestellt. Auch für die Tannennadeln!

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